Speyer

Benefiz-Gala Vier Autoren lesen auf Einladung des Dombauvereins für den Erhalt der Kathedrale

Kriminell und historisch

Archivartikel

Speyer.„Der Dom braucht viele Freunde!“ So lautet das aktuelle Motto des Dombauvereins. Wie aber findet man die? Auf diese Frage gibt es für vier Speyerer Autoren nur eine Antwort: mit einer Lesung natürlich, durch die viele Menschen zusammengebracht und Spendengelder eingesammelt werden können. Am Dienstag, 26. November, um 19 Uhr, ist es so weit: unter dem Titel „Speyerer Autoren lesen für den Dom“ bieten vier Autoren Unterhaltung vom Feinsten – mal kriminell, mal historisch, immer mit Blick auf Speyer und seinen Dom. In der Stadthalle (Obere Langgasse 33) lesen Uwe Ittensohn (Bild) aus seinem Krimi „Requiem für den Kanzler“, Kerstin Lange aus der Anthologie „Pfälzisch kriminelle Weihnacht“, Guido Dieckmann aus seinem historischen Roman „Die sieben Templer“ und Christoph Lode alias Daniel Wolf aus dem historischen Roman „Gabe des Himmels“.

Das Duo „Strings y Voz“ mit Lisbania Perez und Christoph Stadtler liefern dann noch die perfekte Verbindung zwischen Musik und gesprochenem Wort dazu. Ex-OB Werner Schineller, der über den Dom und seine Bedeutung für die Literaten dieser Welt recherchiert hat, spricht das Grußwort. Der Reinerlös kommt dem Dom zugute.

Uwe Ittensohn, 1965 in Landau geboren, ist bekennender Pfälzer und lebt seit der Kindheit in Speyer. Er ist in der Finanzbranche tätig und war viele Jahre als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule in Mannheim aktiv. In seiner Freizeit beschäftigt sich Ittensohn intensiv mit der Speyerer Stadtgeschichte. Mit seinem Debütroman „Requiem für einen Kanzler“ realisiert er den langgehegten Traum, seine geliebte Heimatstadt mit ihren unzähligen Geheimnissen auf eine spannend-humorvolle Art bekannt zu machen.

Der pensionierte Kriminaloberrat

Kerstin Lange, geboren 1966 in Bergneustadt, wohnt und arbeitet in Speyer und in Düsseldorf. Sie ist als Autorin, Sprecherin, Dozentin, Schreibgruppenleiterin und Herausgeberin tätig. Die idyllische Domstadt liefert ihr den Rahmen für psychologische Krimis rund um den pensionierten Kriminaloberrat Ferdinand Weber, der in seiner Heimat Verbrecher jagt und den örtlichen Kollegen immer eine Nase voraus ist.

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen „Das Salz der Erde“, „Das Licht der Welt“ und „Das Gold des Meeres“ gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Er lebt in Speyer.

Guido Dieckmann studierte Geschichte und Anglistik in Mannheim und Jerusalem. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Übersetzer, dann als Wirtschaftshistoriker im Archiv eines Versicherungsunternehmens. Sein Debüt als Schriftsteller feierte er 2000 mit dem historischen Roman „Die Poetin“.

Es folgten zahlreiche weitere Werke dieses Genres. Mit „Luther“, dem Roman zum erfolgreichen Kinofilm, gelang ihm 2003 der Sprung in die Spiegel-Bestsellerliste. Auch zum Kinofilm „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ schrieb er das Buch. Er lebt mit seiner Familie in Haßloch. zg/Bild: PicturePeople Gmbh & Co

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