Speyer

Internationale Musiktage Konzertreihe ist diesmal der Patronin des Domes gewidmet

Melodien klingen für Maria

Archivartikel

Speyer.In vielfältigen musikalischen Werken möchte sich die Dommusik Speyer in diesem Jahr Maria, der Gottesmutter und Patronin des Doms nähern und ihr Wesen und ihre Lebensstationen vielfältig beleuchten. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart haben Komponisten ihr immer wieder Musik gewidmet.

Die diesjährige Konzertreihe der Internationalen Musiktage eröffnet am Samstag, 15. September, um 20 Uhr mit dem „Stabat mater“ von Antonín Dvorák, einem der bedeutendsten Werke des böhmischen Komponisten und der Romantik. Es spielen und singen die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Mädchenchor am Dom zu Speyer, die Speyerer Domsingknaben und der Domchor Speyer. Solisten sind Talia Or (Sopran), Marion Eckstein (Alt), Mirko Roschkowski (Tenor) und Christof Fischesser (Bass). Die Leitung hat Domkapellmeister Markus Melchiori.

Claudio Monteverdis 1610 entstandene „Vespro della Beata Vergine“ läutete mit ihrer damals neuen Stilistik in der Renaissance eine Zeitenwende in der Musikgeschichte ein. Sie erklingt am Samstag, 22. September um 20 Uhr im Langhaus des Domes. Die großbesetzten Konzerte im Langhaus des Domes werden durch eine Reihe kammermusikalischer Veranstaltungen ergänzt.

Der Liederzyklus „Das Marienleben“ von Paul Hindemith nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Rainer Maria Rilke ist ein selten zu hörendes Kleinod ebenso wie die „Rosenkranzsonaten“ des barocken Geigenvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber. Gelegenheit bietet sich am Dienstag, 18. September um 20 Uhr im großen Chorsaal im Haus der Kirchenmusik.

Mittelalterliche Musik vertreten

Unter dem Titel „Der Engel sprach zu Maria“ erklingen barocke Kompositionen für Solosopran und kleinbesetztem Ensemble für Alte Musik am Donnerstag, 20. September um 20 Uhr in der Dom Krypta. Wie in den vergangenen Jahren ist mittelalterliche Musik auch im Programm der Musiktage vertreten: In Zusammenarbeit mit der Reihe „Via mediaeval“ werden gregorianische Gesänge Perotins sowie die berühmte Messe de Notre Dame von Guillaume Machaut in der Krypta des Domes am Sonntag, 16. September, um 20 Uhr zu hören sein.

Als krönender Abschluss der Internationalen Musiktage wird das Oratorium „Stella Maris“ von Helge Burggrabe präsentiert. Das Werk zählt zu den großen marianischen Tonschöpfungen der Gegenwart, bei dem der Dom mit großer Lichttechnik und Wasserklangbildern imposant in Szene gesetzt werden wird. Als besonderer Gast übernimmt am Freitag, 28. September um 20 Uhr im Langhaus des Doms die Schauspielerin Julia Jentsch die Rezitationsrolle des Blauen Oratoriums.

Die Abendkasse öffnet jeweils 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Ermäßigungen gelten für Bufdi, FSJ, Leistungsempfänger, Schüler ab sieben Jahren, Studierende und Schwerbehinderte. zg

Info: Weitere Informationen unter: www.dommusik-speyer.de

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