Speyer

Palatina Klassik 107 Musikstudenten vom Staatlichen Konservatorium Kazan zu Gast im Historischen Museum der Pfalz

Mit Bruckner von der Wolga an den Rhein

Archivartikel

Speyer.Im Oktober 2013 reiste das Palatina-Klassik-Vokalensemble nach Kazan, um mit dem dortigen Staatlichen Konservatorium das deutsche Requiem von Johannes Brahms unter der Leitung von Professor Leo Kraemer aufzuführen. Kurz darauf wurde es dann auch bei einem Gegenbesuch im Historischen Museum der Pfalz aufgeführt. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die durch gemeinsame Konzerterlebnisse – zuletzt im Jahr 2016 – mit der Aufführung von Rossinis „Stabat Mater“ in Deutschland und in Rom gefestigt wurde.

Auch in diesem Jahre machen sich am Mittwoch, 4. September, wieder 107 Musikstudenten auf die 3480 Kilometer lange Reise von Kazan über Moskau und Minsk nach Deutschland und dann weiter nach Rom, um zusammen mit dem Palatina-Klassik-Vokalensemble und dem Philharmonischen Chor an der Saar Werke von Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner aufzuführen.

So gelangt am Freitag, 6. September, um 19 Uhr im Historischen Museum der Pfalz in Speyer sowie am Dienstag, 10. September, ebenfalls um 19 Uhr, in der ehemaligen Zisterzienser-Abteikirche Eußerthal im Pfälzerwald Beethovens große C-Dur-Messe zur Aufführung. Der Chor des Staatlichen Konservatoriums Kazan wird mit russischem Chorgesang zu hören sein. In Speyer wird ferner das „Te Deum“ von Bruckner intoniert.

„Kultureller Austausch kann mehr bewirken als Politik”, sagt Rektor Rubin Abdullin vom Staatlichen Konservatorium Kazan. Und: „Während einer solchen Konzertreise lernen die Studenten viel. Eintauchen in die Atmosphäre des Landes, in dem die Musik komponiert und erstmals aufgeführt wurde, die Kultur und Liebe der Deutschen zur Musik – all dies trägt zur beruflichen Bildung als auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Studenten bei.” zg

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