Speyer

Grippe Krankenhäuser beteiligen sich am Impfaufruf / Empfehlung vor allem an Risikogruppen

Mit einem Pieks gegen die Grippe stellen

Archivartikel

Speyer.„Grippe – nein danke!“ – unter diesem Slogan rufen Stadt, Pravo und Krankenhäuser zur Grippeschutzimpfung auf. Zu Beginn der Influenzasaison geht es erstmalig in der Speyerer Geschichte gemeinsam an den Start. „Insbesondere in Zeiten von Corona ist es ganz wichtig, dass nicht auch noch die Influenza in das Pandemiegeschehen eingreift“, betonte Dr. Cornelia Leszinski, ärztliche Direktorin am Sankt Vincentius Krankenhaus. „Vor allem ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich vor Beginn der Grippesaison impfen lassen.“

Dr. Harald Schwacke, ärztlicher Direktor im Diakonissen-Stiftung-Krankenhaus ergänzt: „Diese Vorsorge gilt zudem auch für alle Mitarbeitenden in medizinischen Bereichen, nicht nur in den beiden Krankenhäusern, die dies seit Jahren schon umsetzen.“

Beide Mediziner sind sich einig, dass die Impfung gegen die Grippe zwar nicht vor dem Coronavirus schützt, aber sie verringert das Risiko, an zwei Infektionen gleichzeitig zu erkranken.

Dr. Manfred Schmitt, Vorsitzender von Pravo, kann die Zahlen des Robert-Koch-Instituts bestätigen, wonach sich in der vergangenen Saison nur 35 Prozent der Menschen ab 60 Jahre und zwischen 20 und 50 Prozent der chronisch Kranken impfen ließen.

„Die bisherige Impfbeteiligung bei der Risikogruppe war nicht ausreichend und muss deutlich erhöht werden“, betont Schmitt gegenüber unserer Zeitung und weist darauf hin, dass sich die Hausarztpraxen bereits jetzt mit ausreichend Impfstoff ausgestattet haben. zg

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