Speyer

Corona Betroffene sollen bei Ermittlung von Infizierten helfen / Stadt stellt Mitarbeiter zur Verfügung

Mithilfe bei Kontaktverfolgung

Archivartikel

Speyer.Die Stadt Speyer bittet in einer Pressemitteilung um aktive Mithilfe bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen durch die Betroffenen, die an dem Coronavirus erkrankt sind. Die Stadtverwaltung hat dem Gesundheitsamt Mitarbeiter zur Verfügung gestellt, um im Bereich der Kontaktnachverfolgung Unterstützung bieten zu können.

„Mit diesem wichtigen Schritt befinden wir uns auf dem richtigen Weg, Infektionsketten schnellstmöglich zu erkennen und entsprechend zügig reagieren und handeln zu können. Um diesen Weg zu Ende gehen zu können, sind wir aber auf die Mithilfe der betroffenen Bürgerinnen und Bürger angewiesen, wie uns auch noch einmal der intensive Austausch mit unserem medizinischen Fachberater aufgezeigt hat“, verdeutlicht die Stadtchefin, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Termin im Testzentrum

So sollen Personen, die als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten, aber keine Symptome aufweisen, am fünften Tag der Quarantäne einen Termin im örtlichen Testzentrum vereinbaren, heißt es in der Mitteilung.

Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ein negatives Testergebnis von der Quarantänepflicht weder befreit noch die Quarantänezeit verkürzt, sondern dazu dient, gegebenenfalls weitere mit dem Coronavirus Infizierte aufzuspüren und somit das Risiko einer weiteren Verbreitung des Virus maßgeblich zu verringern.

Symptomatische Kontaktpersonen sollten sofort ihren Hausarzt kontaktieren, um dort direkt getestet zu werden oder um an das zuständige Testzentrum weitervermittelt zu werden.

„Bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen zählt jeder Tag. Sie ist seit Beginn der Pandemie eine zentrale Säule der Bekämpfungsstrategie, weshalb es wichtig ist, dass sich die Betroffenen aktiv und gewissenhaft an der Test- und Kontaktnachverfolgungsstrategie beteiligen. So leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Pandemiebekämpfung“, zeigt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler die Relevanz dieser Verfahrensweise auf.

Mit Stand Dienstag, 22. Dezember, steigt die Anzahl bestätigter Corona-Fälle in der Stadt auf 1530 an. Davon sind 803 Infizierte bereits genesen, 727 Menschen sind aktuell positiv getestet. 17 Personen, die am Virus erkrankt waren, sind gestorben. In den vergangenen sieben Tagen sind pro 100 000 Einwohnern 403,5 Erkrankte gemeldet worden. Die Stadt Spyer meldet daher auf ihrer Internetseite die Warnstufe Rot.

Termine für das Testzentrum in der Halle 101 können am 24., 26. sowie 31. Dezember von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 06232/13 31 00 vereinbart werden. Am Freitag, 25. Dezember, und Freitag, 1. Januar, ist die Hotline nicht besetzt. Von Montag bis Mittwoch, 28. bis 30. Dezember, sind die Verantwortlichen von 9 bis 13 Uhr erreichbar. zg/caz

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