Speyer

„Grynes Band“ Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler eröffnet die Aktion am Freitag / Straßenfest mit Münchner Theater / Unsere Zeitung hat Kunstprojekte schon mal inspiziert

Müllboot auf dem Teich im Adenauerpark

Speyer.Der rote Schriftzug „Grün“ sticht auf dem Rasen hervor. Das Landartprojekt von Gisela Desuki, Karin Germeyer-Kihm, Monika Lohr und Andrea Niessen gehört zur Stadtmarketingaktion „Das Gryne Band“, die unter dem Motto „Natur und Kunst in Speyer“ steht. Bei einem Rundgang durch die Kunstgärten informieren Stadtverwaltung und Künstlerbund Speyer über die Gärten und Kunstobjekte.

Nach mehr als einjähriger Vorbereitungszeit wird Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler am Freitag, 17. Mai, um 17.30 Uhr vor dem Historischen Rathaus das „Gryne Band“ offiziell eröffnen. Zum Auftakt der Beteiligungsaktion präsentiert das „Zebra Stelzentheater“ aus München im unteren Teil der Maximilianstraße ein farbenfrohes Straßentheater: Neben übermütigen „Grashoppers“ erwachen Rosenbüsche zum Leben, die sich in Bewegung setzen, zum Publikum Kontakt aufnehmen und dabei begehbare Bilder entstehen lassen – Rosenduft und Vogelgezwitscher inbegriffen.

Über 30 Vereine, Schulklassen und Kindergärten sind am „Grynen Band“ beteiligt. Fünf Aktionsflächen im Zentrum der Stadt werden hervorgehoben: Der Adenauerpark, ein urbaner Garten auf dem Guido-Stifts-Platz, eine „gryne Byne“ vor dem Rathaus, die „Botschaft Transit“ im Kulturhof Flachsgasse und die Maximilianstraße warten mit besonderen Angeboten auf. Im Pojektzeitraum bis zum Sonntag, 29. September, wird es rund 75 Veranstaltungen und acht Ausstellungen mit grünen Bezügen geben, darunter zwei große Ausstellungsprojekte des Künstlerbundes Speyer. Zahlreiche Künstler sind in das „Gryne Band“ involviert. Sechs Kunstgärten können besichtigt werden, darunter auch der von Wolfgang Germann in der Judengasse.

Ein Hingucker ist das mit Plastikmüll gefüllte Boot auf dem Teich des Adenauerparks. „Plastic Island“ haben die Erschaffer Gisela Desuki, Karin Germeyer-Kihm, Monika Lohr und Andrea Niessen ihr Kunstwerk genannt, das eine warnende Botschaft sendet: Der gesammelte Plastikmüll stammt nämlich aus der Domstadt. Und genau darum geht es bei dem Projekt: Es soll zu mehr Vernunft im Umgang mit der Natur und unseren Ressourcen aufrufen und zum Klimaschutz beitragen. kaba/kv/zg

Info: Mehr Bilder gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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