Speyer

Advent Weihnachtsbeleuchtung taucht Innenstadt in Glanz / Schausteller erinnern mit „Trauermarsch“ an abgesagten Markt

Nur Lichter künden vom Fest

Speyer.Mit „Einfach Weihnachten“ waren die Aktionen im Advent in Speyer in früheren Jahren überschrieben. Aber seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist nichts mehr einfach, auch die für viele Menschen schönste Zeit im Jahr. Einen Weihnachtsmarkt in gewohnter Form gibt es ebenso wenig wie beliebte Aktionen wie „Altpörtel in Flammen“. Zumindest auf Lichterglanz müssen die Besucher aber nicht verzichten.

Die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen und über den Plätzen ist aufgehängt und verbreitet ab sofort adventliche Atmosphäre. Nach Auskunft der Stadtwerke wurden 60 warmweiße LED-Lichterketten mit einer Gesamtlänge von etwa 960 Metern installiert, dazu kommen 15 Sterne in der Korngasse und vier Dom-Symbole über der Maximilianstraße.

Für vorweihnachtliches Flair sorgt auch die Beleuchtung der Weihnachtsbäume auf dem Postplatz, dem Berliner Platz und dem Heinrich-Lang-Platz.

Lichterketten leuchten auf dem Postplatz, sowie in Maximilian-, Bahnhof- und Gilgenstraße, Schustergasse, Heydenreich-, Wormser-, Gutenberg-, Roßmarkt- und Karmeliterstraße, Karls- Korn-und Kutschergasse sowie am Rathaus und an dem Nachbargebäude der Touristen-Information. Die festliche Beleuchtung wurde sukzessive aufgehängt.

An diesem Montag, 23. November, hätte der Weihnachtsmarkt vor der Alten Münze eröffnet werden sollen. Der Schaustellerverband will aus diesem Anlass auf seine prekäre Situation aufmerksam machen und hat seine Mitglieder für 17 Uhr zu einem „Trauermarsch“ eingeladen. Er führt vom Dom zum verwaisten Platz des Weihnachtsmarkts. mm

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