Speyer

Ausstellung Schwerdschüler nähern sich den großen Meistern

Rembrandt und Feuerbach ständig im Blick behalten

Archivartikel

Speyer.Anselm Feuerbach und Rembrandt van Rijn – der 1829 in Speyer geborene Namensgeber des Feuerbachhauses und der weltberühmte niederländische Künstler des Barocks (1606 bis 1669) stehen Pate für eine Ausstellung von Schülern der letztjährigen 13. Jahrgangsstufe des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums, die sich den beiden Großen des Genres mit eigenen Interpretation in Form von Radierungen genähert haben.

Die Ausstellung mit dem Titel „Feuerbrandt“ wird am Sonntag, 6. Oktober, um 11 Uhr im Feuerbachhaus eröffnet. Entstanden sind die Arbeiten unter Anleitung des bekannten Speyerer Künstlers und Pädagogen Jochen Frisch, der nach Begrüßung der Gäste durch Museumskuratorin Mira Hofmann gemeinsam mit der ehemaligen Schwerd-Schülerin Isabel Thenhausen in die Ausstellung einführt.

Was in der Schülerpräsentation zu sehen ist, kann sich wahrlich sehen lassen. Bereits die von Frisch vorgegebene Aufgabenstellung war anspruchsvoll. So galt es, ein Werk Feuerbachs auszusuchen, in eigener Interpretation umzusetzen und dabei die eigene Person in das Bild einfließen zu lassen.

Persönlichkeit mit einbringen

Anhand von so bekannten Feuerbach-Werken wie „Dante und Vergil in der Unterwelt“ oder der „Iphigenie“ sind beeindruckende Arbeiten der Schüler entstanden. Parallel dazu standen auch Werke wie Rembrandts „Selbstbildnis mit offenem Mund und aufgerissenen Augen“ im Fokus des gestalterischen Interesses. Auch in diesem Werkblock galt es übrigens wieder, die eigene Persönlichkeit in die jeweilige Radierung zu integrieren.

Die Werkschau in der Allerheiligenstraße 9 (100 Meter vom Kaufhof-Parkhaus entfernt) ist bis 20. Oktober zu sehen. Der Eintritt ist frei und die Weinstube im Haus ist auch ein Geheimtipp. mey

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional