Speyer

Silvesterabend Alkoholverbot in der Öffentlichkeit / Treffen im Freien untersagt

Rutsch ins neue Jahr nur im kleinen Kreis

Archivartikel

Speyer.Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch die erste Nacht im neuen Jahr wird pandemiebedingten Beschränkungen unterliegen.

„Selbst wenn es den Bürgern schwerfallen wird, können wir einen auch nur annähernd vergleichbaren Jahreswechsel, wie wir ihn bisher kannten und zelebriert haben, nicht gewähren. Zu groß ist die Gefahr, dass die Infektionszahlen aufgrund dieses Anlasses steigen und unsere bisherigen Kraftanstrengungen, insbesondere der letzten Wochen, zunichtegemacht werden“, verweist Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler auf das Risiko möglicher Lockerungen der zurzeit geltenden Beschränkungen.

Fünf Personen – zwei Haushalte

Wurden die Regelungen zu Weihnachten etwas weniger streng gehandhabt, um die Feiertage im engsten Kreis der Familie zu ermöglichen, so wird es für Silvester keine entsprechenden Lockerungen geben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter. Das heißt: Maximal dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, wobei Kinder einschließlich 14 Jahren nicht mitzählen. Außerdem gilt weiterhin ein generelles An- und Versammlungsverbot, also auch Treffen vor dem Haus mit mehreren Menschen. Der Konsum von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit bleibt untersagt.

Für Speyer gilt entsprechend der Allgemeinverfügung der Stadt nach wie vor – und noch mindestens bis zum 10. Januar – eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Diese wird auch über Silvester und Neujahr nicht gelockert. Nach 21 Uhr darf sich also nur noch draußen aufhalten, wer einen triftigen Grund dafür hat.

Des Weiteren ist ein generelles Abbrennverbot von Feuerwerk und Pyrotechnik auf öffentlichen Straßen und Plätzen sowie ein allgemeines Verkaufs- und Erwerbsverbot solcher gegeben, teilt die Stadt weiter mit. Altbestände dieser Art dürfen nur auf Privatgelände abgebrannt werden. Stadtfeuerwehrinspekteur Peter Eymann appelliert an die Vernunft der Speyerer: „Da die Situation in unseren Krankenhäusern nach wie vor kritisch und die Verletzungsgefahr beim Abbrennen von Pyrotechnik erfahrungsgemäß hoch ist, bitten wir darum, auf das Böllern in diesem Jahr zu verzichten. Bereits erworbenes Feuerwerk kann bei sachgerechter Lagerung auch bis zum kommenden Jahr problemlos aufbewahrt werden.“

Verstärkte Kontrollen

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt und die Polizei werden am 31. Dezember ab 20 Uhr ihre Kontrollen zur Einhaltung der geltenden Bestimmungen mit verstärktem Personal mittels Streifenfahrten und Streifengängen durchführen.

Ordnungsdezernentin Irmgard Münch-Weinmann hält dazu an, den Behörden keinen Anlass zu einem Einsatz zu geben: „Es ist nicht die Zeit, die geltenden Regeln zu missachten und somit die eigenen Bedürfnisse über das Gemeinwohl zu stellen. Es kommt auf uns alle an, durchzuhalten und vor allem zusammenzuhalten, um das neue Jahr hoffnungsvoll begrüßen zu können.“ zg

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