Speyer

Bistum Erfolgreicher Visionsprozess mit bislang 100 Ortsterminen / Ergebnisse gibt es im November

Segensorte auch digital präsentieren

Speyer.Der Visionsprozess Segensorte im Bistum Speyer geht weiter, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise. „Seit Juni treffen sich wieder lokale Gruppen im Bistum, häufig in digitaler Form, und tauschen sich darüber aus, wie sie in Zukunft Kirche sein wollen. Dabei arbeiten die Gruppen kreativ und beschreiben, entdecken und gestalten ihre persönlichen Segensorte – solche, die es schon gibt und solche, die es geben sollte. Es sind gar nicht immer Kirchen, sondern Treffpunkte, Cafés oder Chöre. Ich finde das spannend: Gott ist immer schon vor uns da“, berichtet Generalvikar Andreas Sturm, der den Visionsprozess Segensorte leitet.

Insgesamt haben im Bistum Speyer bisher 100 Ortstermine mit knapp 1400 Beteiligten stattgefunden. „Das ist unter Corona-Bedingungen recht beachtlich. Gleichzeitig würden wir uns freuen, wenn sich noch mehr Personen und Gruppen gemeinsam auf die Suche nach neuen Segensorten machen würden.“

Bis Ende Oktober besteht noch die Möglichkeit, Erfahrungen und Ideen einzubringen. „Dann bündeln wir die Rückmeldungen, werten sie aus und stellen einen ersten Entwurf der gemeinsamen Vision bei der Diözesanversammlung Mitte November vor“, kündigt Sturm an. Für die Ortstermine können die Gruppen weiterhin beim Bischöflichen Ordinariat eine Materialbox mit inhaltlichen Impulsen und methodischen Anregungen anfordern.

Aktiv auf Instagram und Facebook

Da es aufgrund von Corona-Einschränkungen noch immer nicht einfach ist, sich in größeren Gruppen zu treffen, bietet das Segensorte-Team auch Hilfe bei der Durchführung von digitalen Ortsterminen als Videokonferenz an. „Wir sind zur Stelle, wenn Beratung, technischer Support oder ein Rundum-Service benötigt werden“, sagt Felix Goldinger, Geschäftsführer des Visionsprozesses Segensorte.

Die Mitmachbox steht zudem per Messenger zur Verfügung. Interessierte können sich via Telegram, WhatsApp, Facebook-Messenger oder Notify anmelden. In Instagram-Stories werden die Fragestellungen des Prozesses dargestellt und Diskussionen darüber angeregt. Auch auf Facebook gibt es einen eigenen Segensorte-Channel, wo die Fragen des Visionsprozesses zur Diskussion gestellt werden.

Der Lockdown in der Corona-Krise hat zu einem Effekt geführt, mit dem zu Beginn niemand gerechnet hatte: In die Segensorte-Landkarte wurden mehr als 80 Corona-Hilfeangebote eingetragen. „Das ist eine tolle Resonanz und zeigt, dass konkrete Hilfe für viele Christen zum Glauben einfach dazugehört“, freut sich Felix Goldinger. Die Corona-Krise habe in den Gemeinden viel kreatives Engagement freigesetzt. So werden Einkaufshilfen, Gespräche, geistliche Impulse und Begleitung bis hin zur Hilfe für Obdachlose angeboten. „Die Segensorte-Homepage ist damit zu einer wichtigen Vernetzungsplattform für Pfarreien, Verbände und Hilfesuchende im Bistum geworden.“ is

Info: Weitere Infos unter www.segensorte.bistum-speyer.de

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