Speyer

Welterbe Speyerer Kathedrale im weltgrößten Gotteshaus verewigt

Seit 30 Jahren im Petersdom

Speyer/Rom.„Ecclesia Cathedralis Spirensis M 134“ – dieser Schriftzug wurde vor 30 Jahren im Fußboden des Petersdoms eingelassen. Damit wurde der Dom als eine der längsten Kirchen der Welt im Marmorboden von St. Peter verewigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Diözese.

Die Idee, den Dom hier einzureihen, hatte Professor Dr. Peter Eichhorn bereits 1985 dem damaligen Domdekan Bruno Thiebes vorgetragen. Nach Beratungen von Domkapitel und Bischof wurde man in Rom vorstellig, wo der Botschaftsrat in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Prälat Alois Heck, ein Priester aus der Diözese, das Anliegen beförderte.

Im September 1989 wurde dem Anliegen entsprochen. Wenig später nahm der Speyerer Bischof Dr. Anton Schlembach den Schriftzug vor Ort in Augenschein. Begründet worden war der Antrag mit dem Hinweis, dass der Speyerer Dom zur Zeit seiner Erbauung der größte Kirchenbau der Christenheit war und heute noch der größte romanische Dom der Welt ist.

Geschichtlicher Stellenwert

Verwiesen wurde weiter auf den geschichtlichen Stellenwert des Doms, in dem sich die Grabstätten von acht Kaisern und Königen des Mittelalters befinden. Ausschlaggebend war aber wohl – neben dem persönlichen Engagement – tatsächlich die Länge des Doms, die sich seither nicht nur in Speyer, sondern auch in Rom direkt sehen lassen kann. is/zg

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