Speyer

Jugendcafé „Michaela Feco Duo“ spielt auf / Konzert macht auf abgehängte Jugendliche aufmerksam

Sie passen in keine Schublade

Archivartikel

Speyer.Pur und echt ist das „Michaela Feco und Stefan Teutsch Akustik Projekt“. Wenn Michaela von Musik spricht, von dem kreativen Prozess und den Gefühlen, die hinter einer Geschichte stehen, dann spürt man in jedem Wort, in jedem Satz eine schier grenzenlose Leidenschaft und Verbundenheit zur Musik, heißt es in einer Pressemitteilung. Das „Michaela Feco Duo“ kommt am Freitag, 17. Januar, 20 Uhr zu einem Konzert ins Jugendcafé Speyer-Mitte, Ludwigstraße 4. „Die Bühne ist mein Zuhause“, meint Michaela Feco. Bereits im Kindesalter hat sie ihre ersten musikalischen Bühnenerfahrungen gesammelt. Die in der Slowakei geborene Sängerin versteht sich darin, sich immer wieder neu zu erfinden.

Eigenwillige Künstlerin

„Ich bin noch lange nicht angekommen“, bekräftigt sie. Feco lässt sich in keine musikalische Schublade stecken. Ihre musikalische Wandelbarkeit verdankt sie verschiedenen Projekten, unter anderem Pop, Rock, Tonfilmschlager und Musical, an denen sie in den vergangenen Jahren mitgewirkt hat. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie unter der Leitung vom Wolfram Blank. Die außergewöhnliche und eigenwillige Solokünstlerin, die mit ihrer warmen und beweglichen Stimme berührt, versteht es, offen, ehrlich und mit viel Wärme den Zuhörer mit ihrem musikalischen Feingefühl zu bezaubern. Hierbei wird sie von Stefan Teutsch – in der Region bekannt unter anderem mit seinen Projekten JamSlam und TenString – begleitet.

Unter dem Motto „Wohnzimmerkonzerte, die gut(es) tun“ spielen Künstler aus der Region in der familiären Atmosphäre des Jugendcafés handgemachte Musik – hautnah vor einem kleinen Publikum. Die Veranstaltungsreihe soll das Kulturleben in der Stadt um handgemachte Musik und Kleinkunst erweitern. Das Konzert steht unter dem Motto „Kultur im Fachkraftwerk“ und ist eine Benefizveranstaltung, um die Arbeit der „CoLab“ zu unterstützen. Die gemeinnützige GmbH holt Jugendliche von der Straße und stärkt sie im persönlichen und fachlichen Bereich. Ein wichtiger Aspekt der Kulturreihe ist es daher, auf die Lebenswelt abgehängter junger Menschen, sogenannter Systemsprenger, manche sogar ohne festen Wohnsitz, aufmerksam zu machen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. zg

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