Speyer

Denkmaltag Kleingruppen werden diesmal nur außerhalb des Doms geführt und informiert

Virtueller Blick in die Sakristei

Speyer.Auch in diesem Jahr, in dem ja alles anders ist, findet deutschlandweit am Sonntag, 13. September, der Tag des offenen Denkmals statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Angeboten. Der Dombauverein, der traditionell den Denkmaltag am Dom zu Speyer ausrichtet, bietet daher, neben einem der Situation angepassten Programm vor Ort auch digitale Erschließungswege an. Von 13 bis 17 Uhr informiert der Dombauverein an einem Stand in der Vorhalle über seine Arbeit und die Herausforderung, den Bauerhalt eines so großen Gebäudes wie des Speyerer Doms zu bewältigen.

Führungen für Kleingruppen im Außenbereich des Doms bieten eine sichere Möglichkeit, sich auch vor Ort ein Bild von der Kathedrale und Welterbestätte zu machen.

Das Programm vor Ort wird ergänzt durch digitale Angebote. So ist der Blick hinter die Kulissen im Innern des Doms in diesem Jahr ausschließlich über den Bildschirm möglich: Auf der Internetseite des Dombauvereins, der Homepage des Doms und der Aktionsseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden Filme gezeigt, die einen Einblick in ansonsten verborgene Räume der Welterbestätte geben.

In einer Reihe von Filmen zeigen Domsakristan Markus Belz und Messdiener Marco Schutzius die Sakristei, Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer präsentiert den Codex Aureus, eines der prächtigsten Bücher der Welt, und Dombaumeisterin Hedwig Drabik gibt einen spektakulären Einblick unter das Dach der Vierungskuppel, die gerade umfangreich saniert wird. Vor Ort werden die Filme am 13. September auf einer Leinwand im nördlichen Querhaus gezeigt. Für Kinder gibt es diesmal vorsichtshalber kein Programm. Für junge Domfans gibt es aber Mitmachmaterial zum Runterladen auf den genannten Internetseiten. is

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