Speyer

Geschäftsleben Jetzt beginnt bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz das neue Ausbildungsjahr mit 13 Azubis

Vom Bundesligisten zur Bank gewechselt

Archivartikel

Speyer.Ab dem ersten August beginnen 13 junge Männer und Frauen ihre Banklaufbahn bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz mit Sitz in Speyer. Der neue Ausbildungsjahrgang der Genossenschaftsbank, die aus Volksbank Kur- und Rheinpfalz und RV Bank Rhein-Haardt hervorgeht, besteht aus zwölf angehenden Bankkaufleuten und einem dualen Studenten. Drei der Neuen berichten, warum sie sich für diesen Weg entschieden haben.

Melina Beck aus Römerberg absolviert die Ausbildung zur Bankkauffrau als praktischen Teil ihres Fachabiturs. Ein Freund, der eine Bankausbildung abgeschlossen hatte, gab ihr den Tipp, sich hier zu bewerben. „Ich habe mich intensiv über den Ablauf der Ausbildung informiert und die Inhalte klangen für mich spannend,” berichtet die 20-jährige Abiturientin, die jetzt in den Regionalmärkten Speyer, Lingenfeld und Haßloch eingesetzt wird.

Simon Hölldorfer studierte nach dem Abitur zunächst drei Semester Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Dort entdeckte er zwar seine Begeisterung für die Finanzwissenschaft, allerdings kamen dabei die für ihn interessantesten Aspekte – insbesondere rund um das Thema Wertpapiere – zu kurz. Der 22-jährige Speyerer entschied sich deswegen für einen Wechsel: „Ein duales Studium ist für mich der direkteste Weg dorthin, wo ich sein möchte”, erklärt Hölldorfer: „Ich habe damit die für mich perfekte Mischung gefunden aus eher betriebswirtschaftlichen und mathematisch-theoretischen Inhalten und einem gleichzeitig starken Praxisbezug.”

Andrew Kraft aus Schwetzingen hatte bereits mehrere Jahre Berufserfahrung in einer ganz anderen Branche gesammelt, als er sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann entschied. Nach einem abgeschlossenen Sportmanagement-Studium war der 32-Jährige zuletzt im Profibereich eines Fußball-Bundesligisten tätig, wo es ihm jedoch immer weniger gefiel: „Die Perspektive hat für mich dort nicht gestimmt und weil Finanzthemen immer meine Leidenschaft waren, habe ich den Entschluss gefasst, mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann neu durchzustarten.” Dabei hat sich Kraft, der künftig in den Regionalmärkten Schwetzingen, Ketsch und Hockenheim tätig sein wird, bewusst für ein genossenschaftliches Institut entschieden: „Ich bin von der genossenschaftlichen Idee überzeugt und freue mich darauf, meine Ausbildung hier zu beginnen – denn bei einem größeren Institut hat man mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln und sein Thema zu finden.” zg

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