Speyer

Volksbank Kur- und Rheinpfalz Einlagen sowie Kredite im Plus

Wachstum gegen den Trend

Archivartikel

Speyer/Frankenthal.Vorausgesetzt, die Vertreterversammlungen am 5. und 6. Juni stimmen zu, entsteht mit Sitz in Speyer rückwirkend zum 1. Januar 2019 die zweitgrößte Genossenschaftsbank in Rheinland-Pfalz. Bei der Bilanzsumme kratzen die Volksbank Kur- und Rheinpfalz (3,59 Milliarden Euro) und die RV Bank Rhein Haardt (1,27 Milliarden) dann fast die Fünf-Milliarden-Grenze, überholen die Volksbank Alzey-Worms und haben dann nur noch Mainz vor sich. Das fusionierte Institut soll Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz heißen.

Bei der Bilanzpressekonferenz der übernehmenden Volksbank Kur- und Rheinpfalz berichtete Vorstandsvorsitzender Rudolf Müller gestern von „einem der besten Geschäftsjahre in der Geschichte“. Entgegen den Trends im Bankgewerbe wuchs die Bilanzsumme um 309 Millionen Euro auf 3,591 Milliarden (plus 9,4 Prozent), die Kundenkredite um 207 Millionen auf 1,681 Milliarden (plus 8,4 Prozent) und die Einlagen um 119 Millionen auf 2,546 Milliarden Euro (plus 4,9 Prozent). Mit einem Jahresüberschuss von 8,1 Millionen soll es eine Dividende von 4,5 Prozent für die 58 341 Genossenschafter geben. Nach einer Aufstockung liegt die Eigenkapitalquote nun bei 19,52 Prozent. jüg

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