Speyer

Archäologisches Schaufenster Funde der Landesarchäologie

Was vom Römer übrigblieb

Archivartikel

Speyer.„Was vom Römer übrigbleibt. Spannendes und Interessantes aus den Grabungen der Landesarchäologie im Jahr 2017“ lautet das Thema beim dritten Abend der Vortragsreihe am Donnerstag, 12. April, um 19.30 Uhr im Archäologischen Schaufenster in der Gilgenstraße 13. Referent ist Dr. Peter Henrich, Leiter der Außenstellen Koblenz.

Im Vortrag stellt Henrich die interessantesten und spannendsten Grabungs- und Forschungsprojekte der Landesarchäologie Koblenz aus dem vergangenen Jahr vor. Hierzu zählen die ältesten Dörfer aus dem 5. Jahrtausend vor Christus aus Mielen und Polch, die technische Meisterleistung einer unterirdischen römischen Wasserleitung in Polch oder die Großgrabungen im römischen Vicus von Remagen. Dabei wurde deutlich, dass im Laufe von weniger als 150 Jahren die römische Siedlung starken Struktur- und Konjunkturschwankungen unterworfen war.

Gräberfeld und Münzen entdeckt

Im gesamten Arbeitsgebiet wurden zahlreiche weitere interessante Entdeckungen gemacht. Darunter ein Gräberfeld der Urnenfelderzeit, aber auch besondere Kleinfunde wie keltische Goldmünzen, seltene Silbermünzen aus der Römerzeit, ein Depotfund mit Jochaufsätzen sowie ein Münzschatz aus den 1880er Jahren. Der Eintritt ist frei. zg

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