Speyer

Corona-Pandemie Entscheidung fällt frühestens Ende August

Weihnachtsmarkt auf dem Prüfstand

Archivartikel

Speyer.Die Ausfallquote ist schon ganz schön hoch: Frühjahrsmesse, Brezelfest, Kaisertafel, und Altstadtfest, Jazz im Rathaushof und Kulturbeutel-Festival stehen an der Spitze des Corona-Streichkonzerts. Auf den Prüfstand gestellt wird nun der Weihnachts- und Neujahrsmarkt. Der würde zwar erst in rund vier Monaten beginnen. Aber die Beschicker brauchen ja weit vorher ihre Planungssicherheit und die Verträge mit der Stadt.

Klar, das Brezelfest am zweiten Juli-Wochenende hatte zeitlich die schlechtesten Karten. Und auch wenn mittlerweile die Einschränkungen zurückgefahren wurden: Ein Altstadtfest am zweiten September-Wochenende war schlichtweg undenkbar. Ob im Hasenpfuhl, auf dem Holzmarkt oder der Sonnenbrücke, in dem Gedränge wäre die Ansteckungsgefahr riesig gewesen und da hätte auch die Mund-Nase-Maske keine Chance gehabt.

Ob die Besucher beim Weihnachtsmarkt wieder dicht an dicht ihre Wurst essen und ein paar Becher Glühwein trinken dürfen, steht in den Sternen. Eine Entscheidung, ob und wenn ja in welcher Form in diesem Jahr ein Weihnachtsmarkt stattfinden wird, steht noch aus und muss im Verwaltungsstab der Stadt besprochen werden.

Nach der Sommerpause

„Die Entscheidung wird in enger Abstimmung mit den Beschickern, mit denen Marktmeisterin Eva Wöhlert ohnehin in Kontakt steht, und dem Ordnungsamt als Infektionsschutzbehörde getroffen“, heißt es auf Anfrage aus dem Stadthaus. Jennifer Braun, die persönliche Referentin von Oberbürgermeisterin Seiler, geht davon aus, dass die Sache wohl erst nach der Sommerpause Ende August/Anfang September feststeht.

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional