Speyer

Historisches Museum Noah Asel kennt die Geschichte auswendig – und ist der 30 000. Besucher

Wie der süße „Grüffelo“ die Kinder verzaubert

Speyer.„Ich kann die ganze Geschichte vom Grüffelo auswendig“, sagt Noah Asel aus Ebertsheim und ist mächtig stolz darauf. Am Dienstagmorgen wurde er als 30 000. Besucher bei der Familienausstellung im Historischen Museum der Pfalz begrüßt.

Begleitet wurde Noah von seinen Betreuerinnen, Kathrin Langenstein und Patricia Meyer von der „Villa Familia“ aus Carlsberg. Noah sei ein ganz großer Grüffelo-Fan und freue sich deshalb ganz besonders darüber, diesen tollen Ausflug nach Speyer machen zu können, sagten die Betreuerinnen. Als Geschenk erhielt Noah von Stefanie Seiler, der Oberbürgermeisterin der Stadt, und Museumdirektor Alexander Schubert das von Axel Scheffler signierte Kinderbuch „Der Grüffelo“ sowie die Eule aus der Geschichte als kuscheliges Stofftier.

Kühnste Erwartungen übertroffen

„Der Grüffelo zählt nicht nur in den Kinderzimmern zu den beliebtesten Figuren, sondern er sorgt nun auch bei uns im Museum für Begeisterung. 30 000 Besucher nach gerade mal sieben Wochen Laufzeit – dieser Zuspruch übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“, erklärt Museumsdirektor Alexander Schubert. „Das Erfolgsgeheimnis ist wohl das Zusammenspiel dreier Komponenten: Die wunderbare von Julia Donaldson erdachte Handlung des Bilderbuchs macht Kinder stark, Axel Schefflers liebevolle Zeichnungen beflügeln die Fantasie und die interaktive Aufbereitung durch unser Junges Museum sorgt für bleibende Ausstellungserlebnisse“, so Schubert.

Und auch die Speyerer Oberbürgermeisterin zeigt sich von der Besucherresonanz begeistert: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Grüffelo-Ausstellung so erfolgreich angelaufen ist. Der große Ansturm zeigt einmal mehr die Anziehungs- und Strahlkraft des Historischen Museums weit über die Stadtgrenzen hinaus und bürgt gleichzeitig für die sehr hohe Qualität und Attraktivität des Ausstellungskanons. Einen Besuch des Jungen Museums kann ich allen Grüffelo-Fans und solchen, die es noch werden wollen, wärmstens ans Herz legen“, sagt Seiler.

In der Ausstellung tauchen die Besucher in die Welt des Kinderbuches ein, durchlaufen mit allen Sinnen dessen Wald und lernen die Bewohner und Pflanzen dort gut kennen. An zahlreichen Mitmachstationen können sie Geschick, Fantasie und Kreativität testen. zg

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