Speyer

Diakonissen

Wie man ein Delir erkennen kann

Archivartikel

Speyer.Einen Vortrag mit dem Titel „Delir – akut verwirrt, Demenz oder Delir?“ hält Dr. Ulrich Krüth, Oberarzt Innere Medizin/Geriatrie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus, am Donnerstag, 26. September, 15 Uhr, im Mutterhaus der Diakonissen, Hilgardstraße 26.

Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko, während des Krankenhausaufenthaltes einen akuten Verwirrtheitszustand, ein sogenanntes Delir, zu entwickeln. Auslöser können Infektionen, Fehlfunktionen der Niere, der Lunge oder des Herzens, eine Operation oder bestimmte Medikamente sein. Eine fremde Umgebung und ein ungewohnter Tagesablauf können ebenfalls ein Delir verursachen. Der Zustand dauert in der Regel nur ein paar Tage, hält manchmal aber auch mehrere Wochen lang an.

„Ein Delir ist nicht nur für die Betroffenen selbst sehr belastend“, weiß Krüth. Auch Angehörige seien oft sehr verunsichert. In seinem Vortrag erklärt der erfahrene Geriater, wie sich ein Delir erkennen lässt und was Angehörige von Delir-Patienten tun können. sli

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