Speyer

Orgelzyklus Vom altflämischen Lied bis zur ausladenden Fantasie

Zerfaß spielt Inspirationen aus Belgien und Frankreich

Speyer.Der Wormser Domorganist Dan Zerfaß wird am Samstag, 14. September, den Orgelzyklus im Dom zu Speyer fortsetzen. Das Konzert, das um 19.30 Uhr beginnt, steht unter dem Motto „Inspirationen aus Belgien und Frankreich“. Zu Beginn des Orgelabends erklingt auf dem mitteltönigen Werk der Chororgel die „Fantasia primi toni“ des Renaissance-Meisters Peter Cornet.

Mit der Toccata, Fugue et Hymne sur „Ave Maris Stella“ des bedeutenden belgischen Komponisten Flor Peeters wird die Namenspatronin des Doms geehrt. Von Peeters erklingen auch die Variationen und Finale über ein altflämisches Lied und das Concertpiece. Von César Franck – dem Erfinder der Gattung Orgelsymphonie – werden die ausladende Fantaisie A-Dur und das zauberhafte Cantabile H-Dur zu hören sein.

Regionalkantor der Diözese

Dan Zerfaß ist seit 1999 Domkantor und Domorganist an St. Peter in Worms und Regionalkantor der Diözese Mainz. Von 1993 bis 1997 hatte er einen Lehrauftrag für Liturgisches Orgel an der Musikhochschule in Karlsruhe und von 2003 bis 2016 einen Lehrauftrag für Orgelliteraturspiel und Orgelmethodik an der Musikhochschule in Mainz inne.

Darüber hinaus arbeitete er bis 2016 in der künstlerischen Leitung der „Internationalen Orgelwochen im Kultursommer Rheinland-Pfalz“. Dan Zerfaß studierte an der Musikhochschule in Frankfurt, wo er sein Studium 1992 mit dem A-Examen als Kirchenmusiker und 1993 mit dem Konzertexamen als Organist mit Auszeichnung abschloss. Sein prägendster Orgellehrer war vor allem Edgar Krapp.

Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen liegen verschiedene CD-Produktionen vor, darunter das gesamte Orgelwerk von Robert Schumann, Chor- und Orgelwerke von Camille Saint-Saëns und ein Komponistenportrait von Petr Eben.

„Praeludium“ mit Klaus Gaßner

Bereits um 18.45 Uhr startet am Samstag, 14. September, das von Domorganist Markus Eichenlaub und dem Journalisten Dr. Klaus Gaßner moderierte „Praeludium“. Das ist ein 30-minütiges offenes Gespräch, in dessen Verlauf die Konzertbesucher Unterhaltsames und Informatives von und über den Interpreten des Orgelabends erfahren können. Treffpunkt für dieses „Praeludium“ ist das Chorpodest auf dem Königschor.

Der Eintritt zu den Konzerten beträgt 12 Euro – ermäßigt 5 Euro – Karten sind bei der Dom-Info, der Tourist-Information der Stadt, bundesweit bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie beim Rheinpfalz Ticket Service, Telefon 0631/ 37 01 66 18, erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. zg/Bild: Zerfaß

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