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Schiedsrichter DFB-Boss Grindel nimmt Stellung

Brych-Aus wirkt nach

Berlin.DFB-Präsident Reinhard Grindel hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach der vorzeitige WM-Abschied von Schiedsrichter Felix Brych im Zusammenhang mit angeblichen Sonderwünschen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stehen könnte. Der Unparteiische aus München wird bei der Weltmeisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen, nachdem er in der Vorrunde lediglich die brisante Partie zwischen der Schweiz und Serbien leiten durfte. Von serbischer Seite gab es nach der 1:2-Niederlage wegen eines nicht gegeben Elfmeters heftige Kritik. Brychs Assistent Mark Borsch bleibt im Turnier, er überprüft im Video-Team vor allem Abseitssituationen.

Kein Zusammenhang

Grindel schrieb gestern via Twitter, es habe keine Extrawünsche der DFB-Delegation an den Fußball-Weltverband Fifa gegeben. „Diese Berichterstattung ist schlicht falsch“, teilte der DFB-Chef mit. Einen Zusammenhang mit der Nicht-Berücksichtigung von Brych für die entscheidenden WM-Spiele herzustellen, sei abwegig. Alle Fahrten der Delegation zu sozialen und gesellschaftspolitischen Veranstaltungen oder zu WM-Spielen seien von einem privaten Dienstleister abgewickelt worden, den der DFB bezahlt habe, erklärte Grindel. Die Delegation habe auch keine zusätzlichen Akkreditierungen oder sonstigen Leistungen der Fifa verlangt. dpa