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Debatte um Doppel-Pass

Bern.Der Schweizer Fußball-Verband denkt nach dem umstrittenen Doppeladler-Jubel bei der Weltmeisterschaft darüber nach, keine Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft mehr in seine Auswahlwahlmannschaften aufzunehmen. Dies hat Verbandsgeneralsekretär Alex Miescher der Schweizer Zeitung „Tagesanzeiger“ (Freitag-Ausgabe) gesagt. Miescher zufolge könnte der Verband sagen, dass die Türen in die Förderprogramme nur jenen offenstehen, die auf eine Doppelstaatsbürgerschaft verzichten.

Beim 2:1-Sieg der Schweizer gegen Serbien hatten Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri mit der Geste für Aufsehen gesorgt. Miescher begründete seine Idee damit, dass sich viele Spieler nach ihrer fußballerischen Ausbildung für ein anderes Land entscheiden würden. In den meisten Fällen sei den Akteuren mit doppelter Nationalität kein Gefallen getan, für viele sei eine frühere Entscheidung befreiend. Der Verband will die Resonanz abwarten. dpa