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Ein Mittelfeld wird es kaum geben

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Landesliga Odenwald: Die Spitze ist dieses Mal breiter und qualitativ besser besetzt

Die Meinung ist einstimmig: Diese Landesliga hat in der Saison 2018/19 ein höheres Niveau als zuletzt. Jene vereinsübergreifende Feststellung machen die Klub-Verantwortlichen an zwei Dingen fest: Zunächst bringen die beiden Absteiger Gommersdorf und Neckarelz Qualität in die Klasse – und dazu die Ambitionen, gleich wieder um den Aufstieg mitspielen zu wollen.

Dann: Der FV Mosbach ist zwar seit Jahren eine Spitzenmannschaft dieser Klasse. Trotzdem wären die wenigsten auf die Idee gekommen, den MFV als Meisterschaftsfavoriten zu nennen, hätte der Traditionsverein nicht „Star-Trainer“ Peter Hogen verpflichtet. Sein bereits in der Regionalliga unter Beweis gestelltes Können soll den Kreisstadtverein zu seinem 100. Geburtstag erstmals seit 2011 wieder in die Verbandsliga hieven. Allerdings ist Geduld gefragt beim MFV, Geduld bis die Ansprüche Hogens und die Leistungsfähigkeit der Mannschaft nivelliert sind.

Zum „Kreis der Erlauchten“ zählt auch der TSV Oberwittstadt. Der amtierende Vizemeister hat seine Mannschaft äußerst klug verstärkt, und man muss sich wundern, dass der TSV bei den Meistertipps nur eine Nennung erhielt.

Da die Teams aus Königshofen, Tauberbischofsheim oder Höpfingen auch nicht „auf der Brotsuppe dahergeschwommen kommen“, ist ein spannender Mehrkampf um die ersten beiden Plätze zu erwarten.

Bei erneut vier direkten Absteigern werden es die jeweiligen Kreisliga-Meister schwer haben, den sicheren Klassenerhalt zu erreichen. Walldürn, Reichenbuch und Hundheim/Steinbach werden zusammen mit den Kellerkindern der Vorsaison die zweite Klasse der erwarteten Zweiklassengesellschaft bilden. Ein Mittelfeld wird es im Grunde nicht geben.