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England Southgate lernt von Guardiola, Klopp und Pochettino

Impulse aus dem Ausland

Repino.Pep Guardiola könnte am kommenden Sonntag zum dritten Mal in Folge Fußball-Weltmeister werden – zumindest indirekt. Der Star-Trainer hätte im Falle eines Titelgewinns für England wieder einen riesigen Anteil. Guardiola trainierte 2010 im Weltmeister-Land Spanien. Und 2014 im Weltmeister-Land Deutschland. Nun stehen vier Akteure seines aktuellen Clubs Manchester City im Kader der englischen „Three Lions“.

Der Katalane Guardiola hat wie der Deutsche Jürgen Klopp beim FC Liverpool oder der Argentinier Mauricio Pochettino bei Tottenham Hotspur einen großen indirekten Anteil am englischen Aufschwung, der mit dem ersten WM-Halbfinale seit 28 Jahren gekrönt wird. Von ihren Ideen haben sich der lange im eigenen Saft schmorende Verband und Trainer Gareth Southgate eine Menge abgeschaut. „Es ist toll für unsere jungen Spieler, dass so tolle ausländische Trainer wie Guardiola mit ihnen arbeiten“, sagte Southgate. Auf die Frage, ob er sich selbst etwas von Guardiola abgeschaut hätte, hatte der 47-Jährige kürzlich geantwortet: „Natürlich. Aber das gilt für fünf oder sechs Top-Trainer. Ich wäre dumm, wenn ich nicht analysieren würde, wie sie spielen. Und zum Glück sind alle immer sehr zugänglich für mich.“ dpa