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Längere Neckarelzer Verweildauer nicht geplant

Landesliga Odenwald: Nach zwölf Jahren zurück

Nach dem dritten Abstieg in Folge startet die Spvgg. Neckarelz erneut einen kompletten Neuaufbau – und zwar in der Landesliga Odenwald. Dabei soll vor allem die eigene Jugendförderung eine große Rolle einnehmen.

„Wir wollen weiterhin auf unsere Jugendarbeit setzen. Wir wollen wieder eine Art Aufbruchstimmung erzeugen“, blickt der neue Neckarelzer Trainer Stefan Strerath auf die Saison 2018/19 voraus. Der 51-Jährige übernahm das Amt vor der Saison von Marc Ritschel, der nach dem verpassten Klassenerhalt in der Verbandsliga-Relegation seinen Hut nehmen musste.

Mit diesem Abstieg endete ein seit Neckargeracher Zeiten in den achtziger Jahren nicht mehr da gewesener Höhenflug eines Odenwald-Vereins: 2005/06 stieg die Spielvereinigung Neckarelz als Meister der Landesliga Odenwald in die Verbandsliga Nordbaden auf, weiter ging es in die Oberliga (2010) und 2013 sogar in Regionalliga Südwest, in der man drei Saisons spielte. Nun ist man nach drei Abstiegen in Serie wieder krachend in der Landesliga gelandet.

Trainer Stefan Strerath war der „Co-Baumeister“ des Höhenflugs, und zwar als Co-Trainer vom damaligen „Chef“ Peter Hogen. Die beiden Kumpels treffen nun (Hogen ist Coach des FV Mosbach) gleich am ersten Spieltag aufeinander.

Und beide Teams gehören zum Kreis der Meisterschaftsanwärter. Klar ist, dass Ex-Bundesliga-Spieler Stefan Strerath nicht lange in der Landesliga verweilen möchte. „Langsam beginnen sich die Zuschauer auch wieder, für die Spielvereinigung zu interessieren“, hat er nach dem Gewinn der Mosbacher Stadtmeisterschaft festgestellt. Jetzt soll es sportlich wieder in die andere Richtung gehen.