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TSG Impfingen wird hoch gehandelt

Kreisklasse B Tauberbischofsheim: Viele der anderen Teams richten dagegen den Blick lieber vorsichtig nach unten

In der Kreisklasse B Tauberbischofsheim gehen in der kommenden Saison nur 13 Mannschaften auf Torejagd und somit eine weniger als in der letzten Spielzeit. Meister Türkgücü Wertheim und der Zweite SG Heckfeld/Dittwar starten eine Liga höher, die SG Welzbachtal II und der FV Oberlauda sind abgestiegen. Neu mit dabei sind die beiden Aufsteiger FC Hundheim/Steinbach II und der SV Schönfeld sowie die SG Viktoria Wertheim II, die aus der A-Klasse abgestiegen ist.

Wenig überraschend rechnen die Vereine im Aufstiegsrennen mit den Mannschaften, die in der vergangenen Saison direkt hinter den Aufsteigern landeten: Die TSG Impfingen (sieben Nennungen) und die SG Unterschüpf/Kupprichhausen II (vier Nennungen) werden ebenso genannt wie Absteiger SG Viktoria Wertheim II/Grünenwört (drei Nennungen) und die neuformierte SG Urphar/Lindelbach/Bettingen und die SG Uissigheim II/Gamburg (je zwei Nennungen).

Tatsächlich ist auch in dieser Saison mit der SG Unterschüpf/Kupprichhausen zu rechnen. In der vergangenen Saison verpasste die SG nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber der SG Dittwar/Heckfeld den Direktaufstieg und musste in die Relegation, wo man mit 0:1 gegen den FC Grünsfeld II den Kürzeren zog.. Die Ursache für den „Nichataufstieg“ lag aber nicht in der Offensive, wo die SG mit 64 Treffern das drittbeste Team stellte. Das Problem lag in der Abwehr: 56 Gegentore sind zu viel. Wenn man aufsteigen will, dann sollte man hinten den Laden doch etwas dicht halten.

Der Vierte der letzten Saison, die TSG Impfingen, landete am Ende zwei Punkte hinter dem Zweiten und dem Dritten. Tatsächlich fehlte nur wenig, um einen der vorderen Plätze zu belegen, denn sowohl offensiv (50 Tore) als auch defensiv (33 Gegentreffer) lieferte man ordentlich ab. Letztlich waren jedoch neun Niederlagen zu viel, um weiter vorn zu landen.

Als Absteiger zählt natürlich auch die SG Viktoria Wertheim II/Grünenwört zum Kreis der Aufstiegs-Anwärter. Allerdings bleibt in den ersten Wochen abzuwarten, wie die SG die letzte Saison (nur 17 Punkte in 24 Spielen) verdaut hat.

Die SG Uissigheim II/Gamburg landete in der letzten Saison auf dem fünften Platz. Vor allem der Angriff ist reif für den Aufstieg (71 Tore), doch da im Schnitt jedes dritte Spiel verloren ging, muss die SG in dieser Saison an Konstanz gewinnen, wenn man weiter vorn landen will.

Der SSV Urphar/Lindelbach belegte nach der letzten Saison den achten Platz. In dieser Runde wurde der SSV mit den Spielern des TSV Bettingen verstärkt. Die Zielsetzung lautet „gesichertes Mittelfeld“. Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht.

Selbst will sich kein Verein zu weit aus dem Fenster lehnen, denn keiner gab an, dass er ganz vorn mitspielen oder aufsteigen wolle. Auch die großen Favoriten auf den Aufstieg formulierten bescheidene Ziele. Die TSG Impfingen peilt einen Platz im vorderen Mittelfeld an, die SG Unterschüpf/Kupprichhausen II gibt sich ebenfalls mit einem Mittelfeldplatz zufrieden.

Hingegen gaben gleich sechs Mannschaften als Ziel den Klassenerhalt an. Vier weitere streben einen Mittelfeldplatz an, zwei wollen in die obere Tabellenhälfte. Somit ist klar, dass die meisten Mannschaften den Blick in erster Linie nach unten richten als nach oben.

Zwei davon sind auch der FC Hundheim/Steinbach II und der SV Schönfeld, die Meister der beiden C-Klassen. Beide wollen sich in der neuen Umgebung erst einmal zurechtfinden. Um Erhalt geht es auch für die SG Wittighausen/Zimmern II, die SG Bobstadt/Assamstadt III und die SG Boxtal II/Mondfeld, die die letzte Saison im unteren Drittel beendeten.