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Wider den Trend

Landesliga Odenwald: Türkspor ist gewarnt

„Die Gegner kennen jetzt unsere Stärken und Schwächen“, sagte Cengiz Celik. Der Vorsitzende von Türkspor Mosbach weiß um die Schwere der Aufgabe im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Landesliga. In der vergangenen Saison kannten viele Mannschaften die Spielweise von Türkspor nicht, was es der Mannschaft erleichtert habe, gute Ergebnisse einzufahren. Doch im zweiten Jahr in der Landesliga gibt es diesen Vorteil nicht mehr – das bekamen auch schon andere Mannschaften zu spüren.

So spielten etwa der SV Neunkirchen und der FC Lohrbach in den vergangenen Jahren in ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg gut mit, im zweiten Jahr gelang es ihnen aber nicht, ihre Leistungen zu bestätigen. Lohrbach stieg sogar ab. Darum ist für Celik die Zielsetzung für die neue Runde klar: Der Klassenerhalt. Dafür muss sich die Mannschaft von Trainer Erol Arslan nach dem ordentlichen zehnten Platz in der Vorsaison steigern. „Vor allem in der Abwehr“, so Celik. 84 Gegentore waren deutlich zu viele. Der Garant für die gute Vorsaison war der starke Angriff (71 Tore).

Der Grund für diese Unausgewogenheit war die Personalsituation. In der Hinrunde konnte Türkspor auf alle Spieler zurückgreifen, in der Rückrunde fielen dann aber einige Akteure verletzungsbedingt aus. Deren Fehlen konnte nicht kompensiert werden, was die teilweise hohen Niederlagen erklärt.

Türkspor setzt in der neuen Runde auf einige neue Spieler. Das alleine ist aber keine Garantie für konstantere Leistungen. Celik: „Die Mannschaft muss funktionieren.“ skai