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Duale Hochschule Mannheim

"Think global, act local!"

Archivartikel

INTERNATIONALISIERUNG: An der DHBW Mannheim ein innovativer und nachhaltiger Entwicklungsprozess

In Zeiten einer voranschreitenden Globalisierung sind Schlüsselqualifikationen wie Auslandserfahrung, gute Fremdsprachenkenntnisse, Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz auf dem Arbeitsmarkt gefragter denn je.

Wer über den Tellerrand hinausschaut und vor Ort oder im Team eine andere Arbeits- und Lebenskultur erfährt, wird zu einer Bereicherung für jedes Unternehmen. Vor diesem Hintergrund pflegt die DHBW Mannheim ein Netzwerk internationaler Beziehungen, das Studierenden die Möglichkeit bietet, Erfahrungen an einer ausländischen Hochschule zu sammeln oder eine Praxisphase in einem Unternehmen im Ausland zu verbringen.

Unterstützt werden sie dabei von den Mitarbeitern des International Office (IO). Das kleine Team betreut sowohl die Mannheimer Studierenden bei ihren Auslandsaufenthalten in Studium und Praxis, als auch Studierende von ausländischen Partnerhochschulen, die ein oder zwei Semester in Mannheim studieren.

Neben den Studierenden gibt es aber noch weitere Stakeholder, die als duale Partner das Alleinstellungsmerkmal des praxisintegrierenden Studienkonzepts der DHBW Mannheim mit verkörpern: die Ausbildungsunternehmen. Die Internationalisierungsstrategie der DHBW schließt deshalb auch die Unternehmen mit ein. So sind internationale Programme geplant, die gezielt Studienbewerber aus dem Ausland ansprechen sollen. Studierende werden dabei zunächst auf Englisch unterrichtet und lernen zusätzlich Deutsch, so dass das letzte Studienjahr dann auch auf Deutsch unterrichtet werden kann. Denn das Beherrschen der deutschen Sprache ist in den allermeisten Fällen für das Berufsleben in Deutschland unumgänglich. Diese Programme richten sich vor allem an Ausbildungsunternehmen mit Standorten im Ausland, die damit gezielt am Ort der Niederlassung nach jungen Nachwuchskräften suchen können, die später wieder in ihren jeweiligen Heimatländern eingesetzt werden können.

Will man die Internationalisierungsbemühungen der DHBW Mannheim in einem Wort charakterisieren, so trifft der Begriff der Nachhaltigkeit sicher ins Schwarze. Die Etablierung neuer Kooperationsprogramme und die zunehmende Entsendung von Studierenden ins Ausland sind dabei nur zwei Aspekte. "Nachhaltigkeit bedeutet auch, dass wir bemüht sind Internationalität als Institution zu leben, das heißt unter Einbindung sämtlicher Hochschulangehöriger: Studierender, Lehrpersonal und Angestellter." Dies beinhalte, wie der Leiter des International Office, Carsten Münch, weiter betont, neben dem Ausbau von Kurzprogrammen, bei denen Gruppen von Studierenden an ausländischen Partnerhochschulen von Dozenten vor Ort unterrichtet werden, auch die Steigerung des englischsprachigen Lehrangebots an der DHBW Mannheim. Daneben werden gemeinsame Module und kooperative Forschungsprojekte mit Partnerhochschulen im Ausland entwickelt. Und schließlich ist auch die Weiterbildung der Mitarbeiter durch Trainings an ausländischen Partnerhochschulen ein wichtiges Thema, was durch die EU im Rahmen des ERASMUS-Programms gefördert wird.