Kultur

Stadt verordnet Limit wegen Corona

Maximal 999 Besucher beim Akademiekonzert

Archivartikel

Mannheim.Erst um 18.26 Uhr hat die Musikalische Akademie des Nationaltheater erfahren, dass das Akademiekonzert im Mannheimer Rosengarten auf 999 Besucher begrenzt werden soll. Zu diesem Zeitpunkt habe Akademievorstand Fritjof von Gagern einen Anruf von Bürgermeister Christian Specht (CDU) erhalten, der sagte, wenn dies so nicht gewährleistet werden könne, müsse das Konzert abgesagt werden. 

Unterdessen wurden alle Nebeneingänge für den Rosengarten gesperrt und alle Besucher konnten ausschließlich über den  Haupteingang am Friedrichsplatz in das Kongresszentrum gelangen. In den Garagen entstand Unmut, weil die Menschen erst an den Türen zum unteren Foyer erfahren haben, dass sie zurück in die Tiefgarage und über die Ausgänge ins Freie zum Haupteingang gelangen können. Dort herrschte reges Treiben. Zuerst wurden lediglich Abonnenten der Zutritt ins Foyer gestattet.

Erst als klar war, dass die Zahl noch unter 999 Besuchern war, wurden auch an der Abendkasse noch weitere Karten verkauft. Das Konzert begann nach einer Ansage von Gagerns mit einer Verspätung von rund einer Viertelstunde. Auf dem Programm standen Werke von Kodály, Ravel und Bartók sowie das Cellokonzert von Edouard Lalo, das in Maximilian Hornung einen exzellenten Solisten fand. Die Leitung hatte Roderick Cox inne, der das Nationaltheaterorchester elegant, straff und gut geordnet durch die Werke leitete und am Ende von den rund 999 Menschen bejubelt wurde.

Die Wiederholung des Akademiekonzerts am Dienstag, 10. März, um 20 Uhr findet wohl unter den selben Bedingungen statt. Info unter der Rufnummer 0621/26044.

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