Sonderthema

Ein Geist, eine gemeinsam genutzte Kirche

Archivartikel

Ökumenisches Zentrum Neuostheim: Gelebtes Miteinander seit mehr als 40 Jahren

„Uns verbindet mehr, als uns trennt.“ Aus dieser Idee und dem seit mehr als 40 Jahren gelebten Miteinander von Protestanten und Katholiken ist an St. Pius das Ökumenische Zentrum Neuostheim entstanden. Der Wunsch nach Gemeinsamkeit erhielt ungewollte Unterstützung durch einen gravierenden Wasserschaden, der die evangelische Thomaskirche dauerhaft unnutzbar machte. Mut, Beharrlichkeit, konzeptionelle Beweglichkeit und das vertrauensvolle Miteinander aller Beteiligten ermöglichten das Ökumenische Zentrum Neuostheim. Es entsteht an der seit 2010 gemeinsam genutzten St. Pius Kirche, die seit über 40 Jahren auch Heimat des „Ostkirchlichen Zentrums Kyrill und Methodius“ ist. Wie die Innenraumaufteilung für die Belange aller gestaltet werden und vor allem die Ikonen integriert werden können, wird aktuell noch geplant. Dabei geht es weniger um gemeinsam genutzte Räume, vielmehr darum, der Ökumene eine neue Qualität zu geben. Das Miteinander in der Kirche wird ansichtig sein durch die Ikonen und sakralen Gegenstände der ostkirchlichen Geschwister sowie die Orgel der Thomaskirche, die künftig in St. Pius erklingen wird. Auch die Glocken sind ein klingendes Zukunftszeichen. Das Ökumenische Zentrum Neuostheim besteht aus der gemeinsam genutzten Kirche St. Pius, dem Ökumenischen Kinderhaus Neuostheim, einem ökumenischen Pfarrbüro und dem auf dem Gelände befindlichen evangelischen Pfarrhaus, dessen Fertigstellung für September 2018 geplant ist. imp/pr