Sonderthema

Es begann als „Meile“

Archivartikel

Das Rheinauer Stadtteilfest ist längst über die Grenzen des Vorortes ein Begriff. Das erste Fest fand bereits 1990 statt.

Begonnen hat alles Mitte der achtziger Jahre im Weinkeller von Pfarrer Heribert Leider im katholischen Pfarrhaus St. Antonius. Paul Buchert, damals Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins Rheinau, der Dachorganisation des Stadtteils, hatte zur Vereinsvorsitzenden-Runde geladen.

Was man denn gemeinsam auf die Beine stellen könne, wurde diskutiert. Dabei fiel das Stichwort „Straßenfest in der Relaisstraße“. „Was Hockenheim kann, das müsste doch auch bei uns möglich sein“, sagte Helmut Schmitt, damals Chef des MGV 1896 Rheinau.

Paul Buchert erfindet Namen

Wie immer fand Paul Buchert auch einen griffigen Namen, nämlich die „Fröhliche Meile“. Und er setzte die Euphorie in praktische Tat um, unterstützt von vielen Mitstreitern, allen voran Leander Bausch. Bucherts Nachfolger im Vorsitz, Siegfried Knoblauch, und dessen Vize Walter Hanke setzten die Tradition fort.

Seit 1990 wird das Fest gefeiert – mit zwei Ausnahmen: 2000, als die Relaisstraße umgebaut wurde, und 2005, als es einen Vorstandswechsel im Gemeinnützigen Verein gab.

Der neu ins Amt gekommene Vorstand mit Peter Rosenberger als Vize verlegte das Fest 2006 aus Kosten- und Sicherheitsgründen (wegen der Straßenbahn) auf den Marktplatz, verlängerte es dafür auf drei Tage. So blieb es unter den jetzigen Vorständen Arthur Vogt und Michael Lösch. -tin