Sonderthema

Frisch geerntet direkt auf den Mannheimer Wochenmarkt

Archivartikel

Karl und Helene Herold sind bis Oktober drei Mal die Woche auf dem Markt in G 1

Als Anfang März der Stand von Karl und Helene Herold wieder auf dem Mannheimer Hauptmarkt in G 1 mit köstlichen, regionalen Produkten lockte, ließen sich viele Marktbesucher ihre Taschen und Körbe mit frischem Gemüse und Obst füllen. Aber auch der ein oder ander Plausch durfte nicht fehlen, schließlich vertreibt das Ehepaar seine Erzeugnisse ausschließlich von März bis Oktober auf dem Markt. Denn wenn die Felder abgeerntet sind, heißt es bis zum nächsten Jahr warten. Aber aktuell ist Helene Herold immer dienstags, donnerstags und samstags für ihre Kunden da, während ihr Mann sich um die Pflege von Obst und Gemüse auf dem Feldern und in den Gewächshäusern kümmert. „Am Mannheimer Hauptmarkt schätze ich besonders die angenehme Atmosphäre und die netten Kunden. Wenn wir nach dem Winterhalbjahr wieder mit unserem Stand vertreten sind, bekunden mir viele, wie sehr sie sich freuen, wieder bei mir und meinem Verkaufsteam ihre Besorgungen machen zu können“, berichtet die Landwirtin mit Stolz. Und das kann sie zurecht sein, schließlich zeichnen sich ihre Produkte durch Regionalität, Frische und hohe Qualität aus.

Auf den zwölf Hektar Anbaufläche rund um den Hof in Lampertheim gedeihen unter anderem Bohnen, Salat, Tomaten und Erbsen. Sobald die verschiedenen Gemüsesorten reif sind, werden sie das Angebot des Standes erweitern. Aber auch Spargel bauen die Landwirte an. Bereits seit dem 22. März wird das Königsgemüse bei den Herolds geerntet. Damit dieses bereits ab 7 Uhr angeboten werden kann, wird es noch am Abend zuvor gestochen. Als besonderen Service kann der Spargel auch geschält gekauft werden, was einem zuhause bei der Zubereitung der feinen Stangen Zeit spart. Und das ganze ohne zusätzliche Kosten. Voraussichtlich ab Mai bietet das Ehepaar Herold dann auch frische Lampertheimer Erdbeeren an. Sollte am Stand mal etwas ausgehen, wird schnell das Telefon gezückt und der Ehemann angerufen, der innerhalb kürzester Zeit für Nachschub sorgt. „Dann kommt das, was wir gerade geerntet haben, auf den Marktstand in G 1“, erklärt er und fügt hinzu: „Direkt vom Feld.“ lg