Sonderthema

Geflügel bringt wichtige Nährstoffe

Huhn, Gans & Co.: Wichtige Mineralstoffe sind im zarten Fleisch enthalten

Der Martinstag ist für viele Menschen ein Anlass, gemütlich zusammen zu kommen und ein vortreffliches Menü zu genießen, in dessen Mittelpunkt meistens die Gans steht. Sicherlich, diese beliebte Tradition ist nicht immer kalorienbewusst. Doch zu besondern Anlässen darf solch ein Festmahl sicherlich auch einmal sein. Was die Nährstoffe und Vitamine betrifft, sind Geflügel und auch das Rotkraut oder der Grünkohl, die es häufig begleiten, wirklich nicht zu verachten.

Reich an wertvollem Eiweiß, und damit auch an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen - das ist Geflügel. Dazu zählen alle zum Verzehr geeigneten Teile von Huhn, Gans, Ente, Perlhuhn, Wachtel, Fasan, Taube und Strauß. Geflügel schmeckt nicht nur gut, es ist auch vielseitig zu verwenden: gegrillt, gebraten, gekocht oder gegart, kalt oder warm schmeckt es immer gut. Und das Beste daran: es enthält kaum Fett.

Den Vergleich mit Rind- und Schweinefleisch braucht Geflügel nicht zu scheuen. Seine Nährstoff-Zusammensetzung ist besonders vorteilhaft. Bis auf das fettreichere Enten- oder Gänsefleisch ist Geflügel fettarm. Neben lebenswichtigem Eiweiß enthält Geflügel wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sein Gehalt an B-Vitaminen ist besonders hoch. Dazu stecken in Geflügelfleisch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalium und Kalzium, und zudem Spurenelemente, die unser Immunsystem braucht. Wer sich überwiegend vegetarisch ernährt, hat häufig Probleme mit der Eisenversorgung.

Geflügelfleisch enthält zwar nicht ganz so viel Eisen wie rotes Fleisch, aber die Hühnerkeule hat immerhin mehr Eisen als das Schweineschnitzel. Besonders eisenreich sind übrigens Innereien wie zum Beispiel Geflügelleber.

Unser vitaminreichstes Gemüse ist Grünkohl. Bezogen auf 100 Gramm enthält er doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Zudem zählt er zu den Spitzenreitern bei den Vitaminen A und E, Niacin und den B-Vitaminen. Überdurchschnittlich ist auch sein Gehalt an allen wichtigen Mineralstoffen, allen voran Kalium und Calcium, Magnesium, Eisen und Fluor. Grünkohl ist zudem ein wertvoller Eiweiß- und Ballaststofflieferant. Ähnlich gesund sind auch Brokkoli und Rosenkohl. Sie besitzen sogar noch etwas mehr Vitamin C als der Grünkohl, stehen ihm aber im Durchschnitt leicht nach.

Danach kommen Weiß- und Rotkohl, die immer noch beachtliche Werte aufweisen. Um unnötige Vitaminverluste zu vermeiden, sollte Kohl möglichst frisch oder aus der Tiefkühltruhe verzehrt werden. Aus Weißkraut wird bekanntlich das beliebte Sauerkraut hergestellt. Wer Kohl normalerweise nicht verträgt, kann sich an Chinakohl halten. Dieser ist leicht verdaulich und bläht in der Regel nicht auf, ist aber wesentlich ärmer an Vitaminen und Mineralstoffen. Wirths PR/imp