Sonderthema

In kleinen Schritten zum neuen Bad

Modernisierung: Viele Deutsche wünschen sich Veränderungen für ihre Nasszelle

Grüne Sanitärausstattung, die Fliesen in dunklem Beige-Ton mit einst topmodernen Dekoren – die vor zig Jahren ausgestatteten Bäder mögen ihren Zweck zwar noch erfüllen, doch Geschmack, Wünsche und Ansprüche ihrer Besitzer haben sich drastisch geändert. So ergab die aktuellste repräsentative Badstudie von forsa aus dem Jahr 2017, dass 16,7 Millionen Deutsche ihre im Durchschnitt knapp zwanzig Jahre alte „Nasszelle“ bis 2019 verändern wollen.

Während für die einen nur eine Komplettbadmodernisierung in Frage kommt, wünschen sich andere lediglich ein „Facelifting“ im Sinne eines moderneren Erscheinungsbildes, generationengerechterer Nutzbarkeit oder aber mehr Komfort und Behaglichkeit.

Genau hier besteht Informationsbedarf. Denn der Weg zum Wunschbad ist auch in kleineren Schritten, ganz nach den eigenen Wünschen, möglich. Die SHK-Profis der Marke „Die Badgestalter“ geben dazu wertvolle Tipps und bieten auch für die Teilsanierung die komplette Planung und Durchführung an.

Fugenlos, mit völlig neuer Optik und äußerst pflegeleicht wird das Bad durch innovative Wand- und Bodenbeläge. „Dafür müssen wir nicht einmal die alten Fliesen entfernen, denn sie dienen bei verschiedenen Techniken als geeigneter Untergrund“, erklärt Dominik Theiß, Diplom-Badgestalter SHK bei der Speyerer Schlör & Faß GmbH. Zur Verfügung stehen wasserfeste oder wasserabweisende Dekorputze und Tapeten, Korkarten, Hölzer und Steine oder Natursteinriemchen, aber auch maßgeschneiderte Wandpaneele mit individuellem Wunschmotiv. „Diese Varianten, aber auch die Ausstattung mit XXL-Fliesen erleben einen wahren Boom“, weiß Theiß aus seiner täglichen Erfahrung.

Als sehr beliebt nennt er auch den Austausch der Badewanne gegen einen größeren Duschbereich, eine mit Tür begehbare Badewanne, die Walk-in-Variante, oder den Austausch der alten hohen Duschwanne gegen eine flache, alternativ bodengleiche Variante. „Auch wenn der gute alte Duschvorhang in der Badewanne einfach einer Klarglasduschabtrennung weicht, entsteht schon eine ganz neue Optik“, so der Badgestalter. Einen neuen, für Kinder oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen höhenverstellbaren Waschtisch nennt er ebenso als Beispiel für ein generationengerechtes Bad wie das sehr beliebte berührungslose Dusch-WC.

„Mit den darüber hinaus zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Beleuchtung, den absolut verschiedenartigen Hightech-Armaturen und den vielen kleinen Accessoires und Badmöbeln kann sich jeder auch mit wenig Aufwand oder in Teilschritten sein Wunschbad realisieren“, sagt Theiß und verweist auf die Möglichkeit, sich fast alles erst einmal in einer 3D-Planung anschauen zu können. pr