Sonderthema

Meisterstück eines Vereins

Archivartikel

Veranstalter: Der Gemeinnützige Verein organisiert das Stadtteilfest

Im Dezember vergangenen Jahres wurde er 60 Jahre alt. Manche Menschen denken dabei allmählich an ihren Ruhestand. Nicht so der Gemeinnützige Verein Mannheim-Rheinau, der im Jahre 1957 gegründet wurde. Auch im 61. Jahr seines Bestehens zeigt er sich agil und innovativ – das von ihm veranstaltete Große Rheinauer Stadtteilfest zeugt in beredter Weise davon.

Seit seiner Gründung ist der Gemeinnützige Verein aus dem Leben des Stadtteils nicht mehr wegzudenken. Alle großen, stadtteilübergreifenden Aktivitäten werden von ihm organisiert – vom Neujahrsempfang über das Stadtteilfest und den Martinszug bis zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag.

Vor allem der Neujahrsempfang ist ein Aushängeschild der Rheinau – nicht nur, weil er von seiner Besucherzahl der größte aller Mannheimer Stadtteile ist, sondern auch der hochrangigste. Spitzenpolitiker geben sich hier die Klinke in die Hand – unvergessen die Rede von Ex-SPD-Chef Franz Müntefering 2012. Im vergangenen Jahr kam ein junger CDU-Politiker, der bereits von sich reden gemacht hatte und von dem man annehmen konnte, dass er was wird. Kurz darauf ist er Bundesgesundheitsminister: Jens Spahn.

Größte Veranstaltung des Vereins ist jedoch das Stadtteilfest. Die Gesamtverantwortung für die Mammutveranstaltung liegt beim Vorsitzenden Arthur Vogt, die konkrete Organisationsarbeit bei seinem Vize Michael Lösch.

Sein Optik-Fachgeschäft in der Relaisstraße wird in den Wochen vor dem Fest zum Orga-Büro. Doch in diesem Jahr erfreute er sich besonders vieler Helfer: Rebecca Beteta , Jürgen Kirner, Helmut Losert, Susanne Ritz, Konstantinos Siuoutis, Dr. Christiane Rudic, Georg und Heidi Wolf . Ihr aller Dank gilt den Sponsoren VR Bank, GKM und Firma Gehr sowie Biotopia für Auf- und Abbau der Bühne. -tin