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Ohne geschmückten Baum kein Fest

Archivartikel

Weihnachtsbaum: Tannenduft so beliebt wie eh und je

Zu Weihnachten ist der Deutsche ein Gewohnheitstier: Mit viel Enthusiasmus und voller Emotion zelebrieren die Bundesbürger ihre Traditionen –vom Plätzchenbacken mit der ganzen Familie über das gemeinsame Musizieren am Heiligen Abend bis hin zum unverzichtbaren, festlich geschmückten Christbaum. Ohne Tanne geht es für die allermeisten einfach nicht.

Über 29,5 Millionen Tannen fanden sich im vergangenen Jahr in deutschen Wohnstuben wieder. Damit bewegt sich der Weihnachtsbaum-Absatz seit Jahren auf konstantem Niveau. Interessant ist dabei: Der Trend geht zum Zweitbaum, der gerne etwas kleiner sein darf – ob für die Küche, das Kinderzimmer oder auch das Büro. Angesagt ist zudem Regionalität, bis hin zur Auswahl der Tanne direkt in der Schonung.

Selberschlagen wird immer beliebter

Die Weihnachtsstimmung kommt für viele bereits beim Kauf ihres Baums auf – nicht vor einem Supermarkt oder an der Tankstelle, sondern direkt dort, wo die Tanne gewachsen ist. Viele Baumschulen machen daraus ein Happening für die ganze Familie, mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurst. Das Fällen ist mit dem passenden Werkzeug eine unkomplizierte Angelegenheit.

Verbreiteten vor Jahren noch Fichten und Blautannen ihren urigen, bisweilen auch piksenden Charme, hat sich das eindeutig gewandelt. Bei drei von vier Weihnachtsbäumen handelt es sich um eine Nordmanntanne. Ihre Vorteile: Sie hält bei guter Pflege lange durch, zudem stechen ihre Nadeln nicht so unangenehm wie die anderer Tannenvertreter.

In einem Ständer findet der Baum im Wohnraum sicheren Halt. Praktisch sind Christbaumständer mit einer Schale, in die regelmäßig Wasser aufgefüllt werden kann – so hält die Tanne deutlich länger, ohne zu nadeln. djd