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Unsichtbare Hörlösungen

Archivartikel

Hörgeräte: Diskret, funktional und anpassungsfähig

Im Alter nehmen Hörbeeinträchtigungen deutlich zu. Meist können Senioren speziell hohe Töne nicht mehr richtig wahrnehmen. Rund jeder zweite Senior ab 65 Jahren ist schwerhörig, doch da der Hörverlust ein schleichender Prozess ist, warten viele noch mit der Anschaffung einer Hörhilfe.

Rund um die Uhr gut hören, ohne dass Dritte das Hörgerät bemerken – eine neue Technologie macht das jetzt möglich. Modelle, die nur wenige Millimeter groß sind, verschwinden komplett im Gehörgang. Von außen sind sie nicht zu erkennen und deshalb vor allem für die Senioren attraktiv, die Wert darauf legen, dass man ihnen ihre Hörminderung nicht ansieht.

Wie die unsichtbare und moderne Hörlösung funktioniert, was die Geräte können und für wen sie geeignet sind: die wichtigsten Fakten auf einen Blick. Wer kann die neuen „Minis“ tragen? Entwickelt wurden die so genannten „Im-Ohr-Geräte“ in erster Linie für Menschen mit leicht- bis mittelgradigem Hörverlust. Viele Modelle können rund um die Uhr getragen werden – auch nachts oder unter der Dusche. Das tägliche Laden, Reinigen und Einsetzen der Geräte entfällt. Wie funktioniert die unsichtbare Hörlösung? Anders als herkömmliche Geräte verarbeiten die besonders kleinen Modelle den Schall nicht außerhalb des Ohres, sondern direkt im Gehörgang. Dadurch ist das Hörerlebnis besonders natürlich. Telefonieren oder auch das Tragen von Brillen ist damit ebenso möglich, wie mühelose Gespräche in lauter Umgebung.

Wie lange kann man die Geräte tragen? Die Batterien sind so konzipiert, dass sie mehrere Wochen lang ihre volle Leistung erbringen. Anschließend werden die Geräte vom Hörgeräteakustiker komplett ausgetauscht. Dabei wird auch die Software aktualisiert, sodass Nutzer immer auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Wer passt das Gerät an? Jeder Gehörgang ist anders. Damit die unsichtbare Hörlösung komfortabel sitzt und nicht stört, wird von einem speziell geschulten Hörgeräteakustiker die korrekte Größe des Gerätes ermittelt und dieses dann in das Ohr eingesetzt.

Auch die Software wird genau an die persönlichen Bedürfnisse des Nutzers angepasst. Die Hauben, die die Technik umschließen, sind aus flexiblem Material und in verschiedenen Größen erhältlich. Sie sollen so komfortabel sitzen, dass sie bereits nach wenigen Tagen nicht mehr zu spüren sind. djd/imp