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Wenn Geflügel zum Hochgenuss wird

Archivartikel

Genießerzeit: In der Region gibt es viele Orte, an denen man sich kulinarisch rundum verwöhnen lassen kann

Draußen wird es abends früh dunkel, der Wind bläst einem um die Ohren und man freut sich über die behagliche Gemütlichkeit drinnen. Winterzeit ist Genießerzeit - und dafür bieten sich die Restaurants der Region hervorragend an.

Genießen mit allen Sinnen kann man auch im Vier-Sterne-Haus Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach. Das gilt nicht nur für die vielen Freizeit- und Wellnessangebote in idyllischer Umgebung, sondern auch für das kulinarische Angebot im rustikal-gemütlichen Ambiente. Derzeit ist die saisonale Karte "Geflügel aus heimischen Gehöften" besonders beliebt. Kein Wunder, denn schon beim Lesen der verschiedenen Gerichte läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Gänseleber mit Apfelspalten in Brauner Butter gebraten - auf goldgelbem Weizentoast mit Balsamicoessig-Reduktion abgerundet - ist eine mögliche Vorspeise, bevor zum Hauptgang rosa gebratene Entenbrust in Schwarzbrot-Rosinensauce süß-sauer, serviert mit Bandnudeln und Salat, zur Wahl steht. Ab fünf Personen gibt es auch eine ganze Odenwälder Freilandgans auf Vorbestellung.

Der "Europäische Hof" in Heidelberg hat als privat geführtes, exklusives Stadthotel zu jeder Jahreszeit Besonderes zu bieten. Auch in der Vorweihnachtszeit erwarten die Gäste außergewöhnliche Ereignisse: Dazu gehört das traditionelle Vier-Gang-Martinsgans-Menü, das am 10. und 11. November serviert wird. Bereits am 9. November startet auch die Aktion "Gänsetaxi Deluxe": Bis einschließlich 23. Dezember kann man eine ganze Gans bequem nach Hause bestellen und den eigenen Backofen sauber lassen für die Weihnachtsplätzchen. Die Küche des "Europäischen Hofs" liefert einen knusprigen Gänsebraten für vier Personen, dazu Kartoffelknödel, Johannisbeerrotkohl, glasierte Maronen, gefüllten Bratapfel und Gänsesauce. Die Lieferung nach Hause berechnet sich zuzüglich der Taxikosten. Wer lieber im Restaurant essen möchte, dem serviert man den Gänsebraten mit allen Beilagen für vier Personen auch gerne direkt in der Kurfürstenstube.

Gute, saubere und fair produzierte Lebensmittel der Region zu kreativem Essen zu verarbeiten, das hat sich das Cateringunternehmen Tapalatina - das auch eine eigene Location in Deidesheim zur Vermietung anbietet - auf die Fahnen geschrieben. Diese Philosophie geht Hand in Hand mit der "Slow Food"-Initiative und Bewegung, deren Unterstützer Sabine und Klaus Schmieder seit Jahren sind. Basierend auf der Idee, im Rahmen eines kulinarischen Events Gästen verschiedene Geschmackserlebnisse auf einmal bieten zu können, ist auch der Gänseabend "GanS typisch Tapalatina" aufgebaut. "Die Spanier machen es uns seit Jahren vor - bei einem oder mehreren Gläschen Wein viele verschiedene Leckereien zu schnabulieren", sagt Sabine Schmieder und macht Lust aufs Probieren. Am 21. November wird zum Gänse-Motto ein achtgängiges kalt/warmes Menü kredenzt, wobei die ganze Gans verarbeitet wird und die Zutaten und Bestandteile eines typischen Gänseessens auf kreativ-andere Art präsentiert werden. Die Gänse stammen von einem sauberen Betrieb aus dem Kreis Germersheim, der wertschätzend mit den Tieren umgeht. Nähere Informationen zum Menü und den Möglichkeiten individueller Feiern in dem stilvollen Anwesen unter www.tapalatina.de.

Traditionell geht es in Sachen Gans vom 11. November bis Weihnachten bei Familie Bretzel in Brühl zu. In ihrem Betrieb "Krone - Das Gasthaus" kommen in dieser Zeit ausschließlich ganze Gänse in den Ofen. Dazu gibt es die klassischen Beilagen, nämlich Kartoffelknödel, Rotkohl, Maronen und Schnupfnudeln. Die Gänse kommen aus der Region, vom Heidelberger Geflügelhof Ehrler. Wer Gans in der "Krone" genießen möchte, muss vorbestellen. Der Startschuss fällt am Martinstag übrigens mit einem traditionellen Martinsgans-Essen ab 18 Uhr. Dann wird unter anderem Feldsalat auf geräucherter Gänsebrust mit Preiselbeer-Maronen-Crêpe und Mandelvinaigrette sowie Freilandgans mit Feigenrotkraut, Bratapfel, Maronen und Kartoffelknödel serviert. Besonders wichtig ist dem Chef der Krone aber neben den köstlichen Gänsen auch das Angebot an frischem Rhein-Zander. Selbst gefangen und köstlich in verschiedenen Varianten zubereitet ist der Fisch eine echte Besonderheit auf der Karte des Gasthauses.

Regionale Küche und Odenwälder Herzlichkeit - das sind die Gäste der "Odenwald Gasthäuser" gewohnt. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft der Wirte vom "Gasthaus zum Löwen" Brombachtal, "Zum Hirschen" in Bad König/Fürstengrund, dem Gasthaus "Zum Kreiswald" Rimbach, dem "Dornröschen" Höchst/Annelsbach, der "Mümmlingstube" Erbach, der "Johannstube im Schwanen" Reichelsheim, und dem "Haus Schönblick" in Mossautal/Güttersbach. Eines haben derzeit alle gemeinsam: Noch läuft die Herbstsaison mit Kürbis & Co. Doch auch die Vorbereitungen auf die Adventszeit sind im Gange, und damit fällt der Startschuss für die Gänsezeit. In den Gasthäusern kommen ausschließlich Odenwälder Freilandgänse - also frisches Geflügel aus der Region - auf den Tisch. Bis Weihnachten kann die Köstlichkeit mit Wintergemüse und Beilagen wie Rotkraut, Maronen und Kartoffelknödeln genossen werden.

Man kann sich darauf verlassen: Immer dann, wenn ein kleiner Küchenmeister aus Holz in Herxheim am Berg vor dem Hof an der Weinstraße 27 die Passanten grüßt, brutzelt es in den Pfannen von "Beckers Woistub" und ein appetitanregender Duft zieht übers Gelände. Freitags, samstags und sonntags sowie an Feiertagen avanciert die geräumige Probierstube des Weinguts Ralf Becker zum rustikalen Winzerlokal. All jene, die deftige Pfälzer Kost mit süffigen Rebensäften in einem unverfälschten Ambiente kombinieren wollen, sind dort bestens aufgehoben. Derzeit gibt es zu den deftigen Spezialitäten - Saumagen, Bratwurst, Rumpsteak & Co. - zusätzlich das Beste von der Gans. imp