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Arbeitsplätze bei Studierendenwerken vorerst gesichert

Archivartikel

Rheinland-Pfalz.Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate sichert nach Angaben des Landes die Arbeitsplätze der Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz zumindest bis Ende 2021. Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) kündigte am Mittwoch an, früh auf auftretende Schwierigkeiten zu reagieren. Weil den Studierendenwerken nach der Umstellung auf Online-Kurse in der Corona-Krise die Umsätze in Mensen und Cafeterien weggebrochen sind, erhielten zahlreiche Saisonkräfte für das Sommersemester keine Verträge mehr.

Die mittelfristige Perspektive müsse jetzt dafür genutzt werden, um Konzepte für die Zeit nach Corona zu entwickeln, forderte der Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, Peter Schmitt. "Die Studierendenwerke müssen auch unter veränderten Rahmenbedingungen an den Hochschulen ein für die Studierenden verlässlicher Partner bleiben."

Bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Studierendenwerke springt das Land ein. Die Betreiber von Mensen und Wohnheimen sind aber angehalten, nicht notwendige Kosten für Personal zu vermeiden.

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