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Außenhandel mit Europa leidet unter Corona-Krise

Archivartikel

Hessen.Der hessische Außenhandel mit europäischen Partnern ist wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal deutlich geschrumpft. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, importierte Hessen von April bis einschließlich Juni Waren im Wert von knapp 12,3 Milliarden Euro aus europäischen Ländern. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang um 11,3 Prozent. Die Exporte von hessischen Händlern nach Europa hätten sich um 21,1 Prozent auf ein Volumen von acht Milliarden Euro reduziert.

Vom Rückgang beim Import waren nach Angaben der Statistiker vor allem Fahrzeuge, Fahrzeugteile und -zubehör betroffen. Auch die Einfuhr von Maschinen habe sich im zweiten Quartal kräftig verringert. Von den coronabedingten Problemen beim Export seien ebenfalls besonders stark die Fahrzeughersteller betroffen gewesen. Auch die hessischen Ausfuhren von elektrotechnischen Erzeugnissen sowie Eisen- und Metallwaren nach Europa lagen laut Landesamt deutlich unter dem Vorjahresniveau.

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