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Arbeitsplätze in der Region

BASF-Jobs in Ludwigshafen bis 2025 gesichert

Archivartikel

Ludwigshafen.Mit der neuen Standortvereinbarung verzichtet die BASF SE bis Ende 2025 weiterhin auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Vereinbarung sieht zudem vor, bis 2025 durchschnittlich mindestens 1,5 Milliarden Euro jährlich für Investitionen, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen am Standort Ludwigshafen aufzuwenden. Das ist mehr als bei der vorherigen Standortvereinbarung ausgehandelt wurde, bislang waren durchschnittlich 1,2 Milliarden Euro Investitionen im Jahr vorgesehen. 

“Gerade angesichts der derzeitigen Krisensituation ist der vorzeitige Abschluss der Standortvereinbarung 2025 ein starkes, positives Signal an die Belegschaft und für die Region“, sagte der BASF-Betriebsratsvorsitzende Sinischa Horvat. Die Vereinbarung bestätige und sichere die Vorreiterrolle des Ludwigshafener Standorts innerhalb der BASF, betonte Werkleiter Uwe Liebelt.

Die Vereinbarung gilt für die rund 34.000 Beschäftigten der BASF SE am Standort Ludwigshafen. Sie hat eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren bis Dezember 2025 und löst vorzeitig die derzeitige Standortvereinbarung ab, die zum Jahresende 2020 ausgelaufen wäre. Sie wurde völlig unabhängig von der Corona-Krise ausgehandelt.

Ganz neu ist das Angebot eines vergünstigten und bezuschussten Jobtickets ab Herbst 2020, das den Mitarbeitern den Umstieg auf Busse und Bahn erleichtern soll. BASF-Arbeitsdirektor Michael Heinz rechnet damit, dass 2000 bis 3000 Beschäftigte das Ticket nutzen werden. Das Angebot  soll im Hinblick auf die Sanierung der Ludwigshafener Hochstraßen den Verkehr der Region entlasten helfen. Es sei auch ein Beitrag für den angestrebten Mobilitätspakt der Metropolregion Rhein-Neckar.