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Die wichtigsten Nachrichten in Kürze

Coronavirus in Mannheim und Deutschland

Region Rhein-Neckar.Coronavirus in Mannheim und der Region - das Wichtigste des Tages in Kürze

+++ 7. April 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 101 700 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens  1747 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bislang 342 Menschen erkrankt, vier Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 20 635 bestätigte Corona-Fälle, 464 Infizierte sind verstorben.

Die baden-württembergische Landesregierung hat Ausgangsbeschränkungen für Bewohner von Alten- sowie Pflegeheimen festgelegt. Diese dürften nur noch aus triftigen Gründen wie etwa wegen Arztbesuchen verlassen werden, sagte Sozialminister Manfred Lucha am Dienstag. Auch Spaziergänge sollten soweit wie möglich auf dem Einrichtungsgelände stattfinden oder nur unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Grund für die Verschärfung ist, dass bisher geltende Besuchsverbote immer wieder umgangen wurden. "Das ist zwar menschlich nachvollziehbar, aber in der Sache natürlich brandgefährlich“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann dazu.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einer Rückkehr in die vollständige Normalität schon nach Ostern eine Absage erteilt. "Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher", sagte er nach Gesprächen mit der baden-württembergischen Landesregierung. Er finde deshalb auch den Ausruck "Exit" unpassend, weil dieser suggeriere, dass schon bald alles wieder sein werde wie vor der Krise. "Wenn, dann geht es um eine schrittweise Rückkehr in den Alltag", so Spahn. "Das, was sicherlich als letztes wieder möglich ist, das ist im Zweifel die Party und das Volksfest."

+++ 6. April 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 97 800 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 1523 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bislang 326 Menschen erkrankt, drei Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 20 029 bestätigte Corona-Fälle, 427 Infizierte sind verstorben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einem Statement am Montag darauf verwiesen, dass  "Alltagsmasken" nur Sinn machen würden, wenn sie aus festem Stoff gemacht seien und wenn man sie immer wieder wasche, heiß bügelte oder in Backofen oder Mikrowelle stecke.

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation, die die Corona-Krise darstellt, bittet die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) ihre Fahrgäste dringend, den öffentlichen Nahverkehr nicht für Freizeitfahrten oder Tagesausflüge zu nutzen. Das hat das Unternehmen am Montag bekannt gegeben. In der Pressemitteilung forderte die RNV die Fahrgäste auf, nur dringend notwendige Fahrten, zum Beispiel zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Arztbesuche, anzutreten.

Wegen einer unerlaubten Menschenansammlung vor einer Moschee in Berlin am Freitag hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), muslimische Gemeinden und Migrantenverbände in die Pflicht genommen. Sie will am Dienstag bei einer geplanten Videokonferenz diese Verbände daran erinnern, dass sie ihre Mitglieder zum Beachten der Corona-Regeln anzuhalten haben: "Jetzt kommt es auf jede und jeden an. Gesundheit geht vor, da darf es aktuell auch für gemeinsame Gebete vor Ort keine Ausnahme geben."

Für die Bekämpfung der Corona-Krise stellt Deutschland mehr als 1000 Milliarden Euro zur Verfügung. Die bislang beschlossenen Maßnahmen belaufen sich über alle Staatsebenen hinweg auf 1,137 Billionen Euro. Ein Großteil der Summe entfällt nach Angaben des Finanzministeriums auf Garantien. Hinzu kommen Zahlungen wie das Kurzarbeitergeld, Soforthilfen für Kleinunternehmer und dazu Ausgaben für das deutsche Gesundheitswesen.

+++ 4. April 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 91100 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 1300 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bisher 294 Menschen erkrankt, drei Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 18 510 bestätigte Corona-Fälle, 363 Infizierte sind verstorben.

+++ 3. April 2020

Die Stadt Mannheim hat am Freitag den dritten Todesfall in der Stadt in Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. So heißt es in einer Mitteilung, dass bereits am Mittwoch eine über 70-jährige Frau in einer Mannheimer Klinik verstarb.

In Deutschland sind bislang mehr als 83 700 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 1100 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bisher 288 Menschen erkrankt, drei Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 17 000 bestätigte Corona-Fälle, 321 Infizierte sind verstorben.

Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland zeigen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) Wirkung. Ein Mensch, der infiziert sei, stecke seit den letzten Tagen in Deutschland im Schnitt nur noch einen weiteren an, so RKI-Präsident Lothar Wieler. Grund zur Entwarnung sei dies jedoch nicht.  "Wir sehen einen ersten Trend, dass die Steigerungen der Neuinfektionen abflachen", sagte zudem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Wieler betonte zugleich erneut, dass Ältere und chronisch Kranke ein erhöhtes Risiko haben, schwer zu erkranken und an Covid-19 zu sterben. "Aber auch Menschen, die jünger sind als 60 Jahre, können sterben." Es wären 55 der bisher 1017 gemeldeten Toten jünger als 60 Jahre gewesen.

Wegen der Erfahrungen der vergangenen Tage und dem bevorstehenden schönen Wetter hat die Stadt Mannheim nach eigenen Angaben auf Wunsch der Polizei das Aufenthaltsverbot um den Alten Messplatz erweitert. 

+++ 2. April 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 77 500 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 950 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bisher 267 Menschen erkrankt, zwei Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 15 970 bestätigte Corona-Fälle, 281 Infizierte sind verstorben.

Der Landkreis Nordhausen in Thüringen hat schrittweise eine Mundschutzpflicht in Bussen, Geschäften sowie Taxis eingeführt. Ab Montag gilt es noch als eine Empfehlung. Nach Ostern wird es zur Pflicht. Weil Mund und Nase auch mit Tuch, Schal oder Selbstgenähtem bedeckt werden, muss niemand medizinischen Mundschutz aufkaufen.

Bei Reisen, die abgesagt wurden sowie bei Veranstaltungen in Kultur, Sport und Freizeit will die Bundesregierung eine Gutscheinlösung - statt sofortiger Rückzahlpflicht.

Das Robert-Koch-Institut hat seine Einschätzung zum Tragen von Mundschutz geändert. Wenn Menschen (auch symptomlose) vorsorglich Maske tragen, könnte das das Übertragungsrisiko von Viren auf weitere Menschen mindern, so die Bundesbehörde.

 +++ 1. April 2020

In Mannheim sind zwei nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Personen verstorben. Es handelt sich um die ersten beiden Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit in der Stadt seit dem Ausbruch der Pandemie. Verstorben sind zwei über 80-jährige Männer, die zur Risikogruppe gehörten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

In Deutschland sind bislang mehr als 71 100 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 808 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. In Mannheim sind bisher 251 Menschen erkrankt, zwei Infizierte verstarben an den Folgen von Covid-19. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 14 580 bestätigte Corona-Fälle, 239 Infizierte sind verstorben.

Die Menschen in Deutschland sollen laut einem Beschluss von Bund und Ländern die bereits geltenden weitgehenden Kontaktsperren auch über Ostern einhalten. „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch.

Virologe Alexander Kekulé hat die Behörden-Haltung zum Thema Mundschutz kritisiert: "Ich finde es ganz fürchterlich, dass das Robert-Koch-Institut immer noch daran festhält, dass diese Masken nichts brächten. Das stimmt nicht: Erst einmal schützt man andere. Zum anderen schützt man sich selbst", sagte er.

Die Debatte um Mundschutz geht derweil in Deutschland also weiter. Aber was bringen Masken überhaupt? Laut Studien gab es während der SARS-Epidemie 2002/2003 einen Schutzeffekt bei sogenannten FFP-Masken. Dieser Profi-Schutz verfügt über einen Filter, der auch Viren abfangen soll. Für normale OP-Masken – sie bestehen aus mehreren Lagen, mindestens eine davon hat Filterwirkung – gibt es laut dem Robert Koch-Institut (RKI) keine ausreichenden Belege, dass sie vor Ansteckung schützen. Jedoch können sie andere schützen. Experten sind der Ansicht, dass sich die Ausbreitung des Virus so verlangsamen lässt. Denn ein Teil der durch Husten, Niesen oder die Atemluft ausgestoßenen Erreger wird von der Maske abgefangen. Auch ein selbstgenähtes Modell könne helfen. Ein weiterer Vorteil: Wer die Maske trägt, greift sich nicht an Nase und Mund – was Schmierinfektionen verhindern kann.

+++ 31. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 67 000 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Mindestens 700 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 31.3.). In Mannheim sind bisher 236 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 13 300 bestätigte Corona-Fälle, 196 Infizierte sind verstorben (Stand 31.3.).

Unter den Todesopfern durch Covid-19 sind mehr Männer als Frauen. Nach Angaben von Lothar Wieler, Präsident der Robert-Koch-Instituts, sind 78 Prozent der Verstorbenen männlich. Über die Gründe ließen sich bisher keine Aussagen machen, aber möglicherweise läge es daran, dass Männer eher unter Vorerkrankungen litten oder häufiger Raucher seien.

Das jüngste deutsche Covid-19-Todesopfer war 28 Jahre alt und litt unter Vorerkrankungen.

Mit einer Regelung in Jena gilt in der ersten deutschen Stadt eine Pflicht zum Schutzmasken-Tragen. "Beim Betreten von Geschäften, im Nahverkehr und überall dort, wo Mindestabstände nicht mehr eingehalten werden können, sollen solche Masken getragen werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Maskenpflicht wird aktuell deutschlandweit debattiert: Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Dienstag, "auf absehbare Zeit" solle es keine Maskenpflicht geben. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht sich wiederum für eine Schutzmaskenpflicht für Supermarkteinkäufer aus.

Die Stadt Mannheim hat zudem am Dienstag ihre Testkriterien verändert: Auf das Virus getestet werden demnach nun auch diejenigen, die Krankheitssymptome der oberen oder unteren Atemwege haben und zudem

  • bis maximal 14 Tage vorher Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten,
  • oder in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus in Verbindung mit einer Häufung von Lungenentzündungen betroffen sind,
  • in der Pflege, einer Arztpraxis oder im Krankenhaus tätig sind
  • oder mindestens einen Risikofaktor erfüllen (zum Beispiel über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren oder chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, Immunsuppression oder andere chronische Erkrankungen haben).

+++ 30. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 61 290 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 500 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 30.3.). In Mannheim sind bisher 226 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 12 250 bestätigte Corona-Fälle, 163 Infizierte sind verstorben (Stand 30.3.).

+++ 29. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 57 000 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 400 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 29.3.). In Mannheim sind bisher 218 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 11 530 bestätigte Corona-Fälle, 128 Infizierte sind verstorben (Stand 29.3.).

+++ 28. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 52 100 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 360 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 28.3.). In Mannheim sind bisher 196 Menschen erkrankt (Stand 27.03.). In Baden-Württemberg gibt es mehr als 10 810 bestätigte Corona-Fälle, 118 Infizierte sind verstorben (Stand 28.3.).

+++ 27. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 50 000 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 300 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 27.3.). In Mannheim sind bisher 196 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 9720 bestätigte Corona-Fälle, 101 Infizierte sind verstorben (Stand 27.3.).

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität gibt es derzeit weltweit mehr als 500 000 Infizierte und mehr als 23 000 Tote durch das Coronavirus.

Um das wirtschaftliche Überleben kleiner Unternehmen und Solo-Selbstständiger während der Corona-Krise zu sichern, haben alle Bundesländer Hilfsprogramme ins Leben gerufen. Profitieren sollen auch Freiberufler und Künstler. Auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg finden Unternehmen Infos zu Voraussetzungen und den Antrag zum Herunterladen.

Für Kleinunternehmen und Start-ups, die unter der Coronakrise leiden, stellte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Freitag Unterstützung der Stadt in Aussicht, wenn die Hilfsprogramme von Bund und Land nicht ausreichen.

+++ 26. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 41 300 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 230 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 26.3.). In Mannheim sind bisher 179 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 8440 bestätigte Corona-Fälle, 76 Infizierte sind verstorben (Stand 26.3.).

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der dritte Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 bestätigt worden. Nach Angaben des Landratsamts verstarb ein unter 50-jähriger Patient aus der Region am Donnerstagvormittag in einer Heidelberger Klinik.

+++ 25. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 35 300 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 180 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 25.3.). In Mannheim sind bisher 168 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 7250 bestätigte Corona-Fälle, 56 Infizierte sind verstorben (Stand 25.3.).

Im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg sind am Mittwoch die ersten zwei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie das Landratsamt mitteilte, handelt es sich dabei um zwei über 70-jährige Männer.

Baden-Württemberg hält an den geplanten Abiturprüfungen ab dem 18. Mai fest. Das bekräftigte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nach Gesprächen mit ihren Ressortkollegen am Mittwoch in Stuttgart. Demnach haben sich die Kultusminister auf ein einheitliches Vorgehen bei den Abschlussprüfungen verständigt.

+++ 24. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 32 400 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 150 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 24.3.). In Mannheim sind bisher 157 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 6 000 bestätigte Corona-Fälle, 37 Infizierte sind verstorben (Stand 24.3.).

Der Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus im Land verlangsamt sich nach Angaben von Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Die Kurve flache sich aktuell ganz leicht ab, sagte Lucha am Dienstag bei einer virtuellen Pressekonferenz der Landesregierung.

+++ 23. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 27 700 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 115 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 23.3.). In Mannheim sind bisher mehr als 140 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 5 300 bestätigte Corona-Fälle, 31 Infizierte sind verstorben (Stand 23.3.).

Das Robert Koch-Institut hat sich am Montag vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich der Anstieg der Fallzahlen in Deutschland aktuell leicht abschwächt.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) will ihren Sonderfahrplan in den kommenden Tagen weiter anpassen. Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, sollen wieder mehr Fahrten nach 22 Uhr stattfinden. Damit soll laut RNV sichergestellt werden, dass auch Schichtarbeiter schnell und bequem nach Hause kommen.

+++ 22. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 24 100 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 90 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 22.3.). In Mannheim sind bisher mehr als 120 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 3 800 bestätigte Corona-Fälle, 27 Infizierte sind verstorben (Stand 22.3.).

Baden-Württemberg verschärft seine Einschränkungen für das öffentliche Leben wegen des Coronavirus erneut. Künftig ist nur noch erlaubt, dass bis zu zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sind. Ausnahmen gibt es für Familien. Der Mindestabstand zueinander muss mindestens 1,5 Meter betragen.

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich in einer Telefonkonferenz darauf verständigt, dass zur Eindämmung der Corona-Krise Ansammlungen von mehr als zwei Personen in ganz Deutschland verboten werden. Ausgenommen werden Angehörige, die im eigenen Haushalt leben. Schließen müssen alle unter anderem Restaurants und Friseure.

Busse und Bahnen sind ab Montag, 23. März, in der Metropolregion mit einem erheblich eingeschränkten Angebot unterwegs. Die Einschränkungen gelten nach Angaben des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) bis auf weiteres. Zum Teil gelten völlig neue Fahrpläne.

Auf den Strecken der DB Region und auch der S-Bahn Rhein-Neckar gilt ein Stundentakt, der abends in der Regel gegen 22 Uhr endet. 

Hier einige Änderungen im Überlick, weitere Informationen unter www.vrn.de

• S-Bahn Rhein-Neckar: Im Bereich des VRN entfallen die S-Bahn-Linien 2 und 4 komplett, es fahren lediglich die Linien 1, 3, 33, 5, 51 und 52 im Stundentakt.

• Linien der DB Regio: Die Linien RE 4 und RE 14 (Karlsruhe-Mannheim-Mainz) werden eingestellt. In der Südpfalz wird die Regionalexpress-Linie 6 Neustadt-Landau-Karlsruhe eingestellt, die Regionalbahnlinie 51 fährt auf dieser Strecke im Stundentakt erhalten.

+++ 21. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 21 600 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 70 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 21.3.). In Mannheim sind bisher mehr als 110 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 3 800 bestätigte Corona-Fälle, 23 Infizierte sind verstorben (Stand 21.3.).

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SDP) zieht ein überwiegend positives Fazit, was die Einhaltung der Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in seiner Stadt angeht. Dies ließ er per Pressemitteilung am Samstagabend verlauten.

Mit Maßnahmen wie zum Beispiel Abstandsmarkierungen auf dem Boden wollen unter anderem Supermarkt- und Discounterketten aktuell eine weitere Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und zugleich die Kassierer vor Ansteckung schützen – auch in Mannheim.

Weiter wurde bekannt: Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sehe eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, teilt die Deutsche Presse Agentur mit. Das soll für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 gelten.

Auf  Intensivstationen - auch in Deutschland - werden immer öfter junge Infizierte behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und "das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt", sagte Chefarzt Clemens Wendtner  von der München Klinik Schwabing.

 

+++ 20. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 19 000 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Über 60 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 20.3.). In Mannheim sind bisher mehr als 100 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 3 600 bestätigte Corona-Fälle, 17 Infizierte sind verstorben (Stand 20.3.).

Ab Samstag dürfen sich nicht mehr als drei Personen auf öffentlichen Plätzen in Baden-Württemberg versammeln. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag mit. In Mannheim fallen darunter zum Beispiel auch Wasserturmanlage, der Paradeplatz, die Neckarwiese und die Grünflächen an den Rheinterrassen. Ausnahmen gelten für Familien und Paare. Gaststätten und Restaurants werden zudem von Samstag an schließen, Essen mitnehmen ist erlaubt.

Innenminister Thomas Strobl hat aufgefordert, in diesen Zeiten auf unnötige soziale Kontakte zu verzichten: Verstöße – zum Beispiel gegen das neue Niederlassungsverbot - könnten mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro und auch mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.

Mannheim setzt derweil wegen Schließung von Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung die Kita-Gebühren für April vollständig aus.

Baden-Württemberg hat zudem anstehende Abschlussprüfungen Schulen verschoben. Zentrale schulische Abschlussprüfungen wurden in die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verschoben.

Die Allgemeinverfügung in Baden-Württemberg bedeutet für viele Branchen zudem, ihre Geschäfte zu schließen – nun auch für Friseure. Am späten Freitagabend hat die Landesregierung entschieden: Friseure dürfen keine Haare mehr schneiden.

Kanzleramtschef Helge Braun nannte Samstag als entscheidenden Tag bezüglich möglicher Ausgangssperren wegen des Coronavirus. Man werde sich das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen, sagte er. „Der Samstag ist ein entscheidender Tag, den haben wir besonders im Blick“, denn an diesem Tag würden sich die Menschen normal in ihrer Freizeit treffen.

 +++ 19. März 2020

In Deutschland sind bislang mehr als 13 000 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. 37 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben (Stand 19.3., 15 Uhr). In Mannheim sind bisher mehr als 80 Menschen erkrankt. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 2 000 bestätigte Corona-Fälle, 11 Infizierte sind verstorben (Stand 18.3., 15 Uhr).

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, drohte am Donnerstag mit Ausgangssperren. Die Menschen würden die Lage nicht ernst genug nehmen. Er betonte abermals, soziale Kontakte und besonders Menschenansammlungen zu vermeiden. Das betonte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer TV-Ansprache. Soziale Kontakte müssten soweit es geht minimiert werden.

Die Erklärung: Je mehr Menschen Kontakt haben, desto schneller verbreitet sich das Virus. Das heißt für die Bevölkerung nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts: Zu Hause bleiben, soweit es geht. Große Feiern und Feste wie Hochzeiten oder Verlobungen absagen und auf Treffen mit Freunden vorerst verzichten.

Genannt werden diese Maßnahmen auch „Social Distancing“. Dazu gehört auch, einen Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen einzuhalten, auf Händeschütteln zu verzichten - und lieber aus der Distanz auf andere Art zu grüßen, zum Beispiel zu winken.

Wenn es nicht gelingt, Kontakte zwischen Menschen jetzt schnell zu reduzieren – dann kann es im Juni in Deutschland zehn Millionen Infizierte geben, machte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Mittwoch deutlich.

Auch die Stadt Heidelberg hat am Donnerstag die Corona-Regeln erneut verschärft: Ab sofort sind keine Menschenansammlungen mit mehr als fünf Personen mehr erlaubt.

Die Stadt Mannheim motiviert ihre Einwohner derweil auch digital auf der Website www.visit-mannheim.de/stories/aktiv-in-mannheim und in den sozialen Medien zum Social Distancing: „Unter dem Hashtag #bleibMAzuhause sammeln wir Aktivitäten, die Sie aktuell zuhause tun können“, heißt es auf der Seite des Stadtmarketings.

 

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