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Mental Spa-Resort Fritsch am Berg Lifestyle und Sommerlaune, Ruhe und Wellness für den Geist / Und dann noch dieser unglaubliche Bodensee-Weitblick

Das Glück ist hier am Pfänder schon ganz nah

Archivartikel

Lochau/Bregenz.Am besten fahren Sie an der Abfahrt Lindau von der Autobahn herunter oder reisen über die Panoramastrecke am Bodensee entlang an, dann sparen Sie sich für die zwei Kilometer das österreichische Autobahn-Pickerl und können im Lindauer Hafen mit Blick auf Leuchtturm, Löwe, Pfänder und Alpen die ein -und ausfahrenden Schiffe beobachten und einen ersten leckeren Drink nehmen. Und Sie erleben live, was Sie künftig nur noch im Weitblick von oben sehen werden. Denn das Ziel liegt ganz nah, gleich nach der Grenze in Lochau zweigt die Pfänderstraße ab und führt Serpentine für Serpentine hinauf an Bauernhöfen und Ferienseidlungen vorbei. Und wenn Sie denken, dass Sie die Abfahrt zum Ziel verpasst haben, dann taucht der Fritsch am Berg auf, ein moderner, rechteckiger Zweckbau, mit Holzschindeln verkleidet.

Was mit einer Ferienpension anfing, Stück für Stück vergrößert wurde, hatte seine Grenzen erreicht – die Familie Fritsch musste sich entscheiden: Es wurde der große Wurf. Franz als Küchenchef, Thomas als Direktor, Beate als Servicechefin und Thomas’ Frau Diana als Spa-Leiterin. Das 2014 eröffnete Mental Spa-Resort atmet frei, alles ist großzügig und neu, nichts musste in alten Mauern mühselig vergrößert und angebaut werden, wie man das bei Familienbetrieben so oft hat.

Sommer am Bodensee macht Laune: Entlang der Bregenzer Hafenpromenade schlendern, Radtouren am Seeufer oder eine Schiffstour machen, die feurige „Carmen“-Inszenierung auf der Bregenzer Seebühne erleben, die gerade Premiere feierte, das Ganze umgeben von Weinbergen und Obstplantagen. Von Genussalmen und Schnapsbrennern wie Prinz in Lochau. Und das alles mit diesem unschlagbaren Blick von allen Zimmern aus in die Alpen oder auf den Bodensee. Schon gar beim Fünf-Gänge-Menü am Abend durch die Panorama-Fenster oder bei gutem Wetter auf der windgeschützten Terrasse mit Sonnenuntergang und allen Schikanen. Besser geht’s kaum.

Das durchdachte Mental Spa-Konzept ist das i-Tüpfelchen. Für die verschiedenen „Wellness-Wesen“ gibt es einen Persönlichkeitstest mit Entscheidungshilfe, damit jeder Gast erlebt, was er braucht, was ihn stärkt oder ausgleicht. Übrigens hört Wellness im Fritsch am Berg nicht beim Wohltuenden für Körper und Gesicht auf, sondern umfasst auch den Geist und die Emotionen. Wie tief er in dieses Thema einsteigen will, kann jeder selbst entscheiden – mit Denkanstößen etwa auf dem neuen mentalen Rundwanderweg „Gedanken-Gang“ oder intensiven Gesundheitsprogrammen. Wer will, verbringt den Tag alternativ auf der Panorama-Terrasse, kostet die neuen Hausweine und staunt über den Bodensee und die Schweizer Berge.

Die Kombination stimmt: Zeitgemäßer Lifestyle mit viel Glas und heimischem Holz am unvergleichlichen Panorama-Platz treffen auf gemütliches Wohnflair, eine herzlich-familiäre Atmosphäre und ein nettes Gespräch an der Bar im Foyer. Dort kann man schon auch mal auf Resi und Franz treffen, die Eltern der Fritsch-Sippe., die sich an diesem wunderbaren Platz unterm Pfänder niedergelassen haben und viele Jahre ihre Pension betrieben haben. Da lässt es sich prima über Franz’ Selbstgebrannten fachsimpeln und das sorgt für ein heiter-unbeschwertes Sommerfrische-Gefühl.

Eine Küche, die Mut hat

Oft klingt es ja besser als es schmeckt, auf den Karten der Sterne-Hotels mit Abendmenü wird mit Begriffen um sich geworfen, die den Himmel auf Erden versprechen, dann fehlt aber leider bei der Zubereitung der besondere Pfiff und beim Würzen der Mut. Für Küchenchef Franz Fritsch stimmt das nicht – er kocht die beliebten österreichisch-mediterranen Schmankerln mit saisonalen Akzenten von Spargel bis Pfifferlingen und von höchster Qualität, während sich Schwester Beate als Sommelière den neuen Hausweinen widmet.

Da braucht es neben Entspannung auch ein wenig Aktivität. Direkt hinterm Hotel beginnt ein einstündiger Wanderweg zur Schwedenschanze auf dem Pfänder. Dort lockt ein Wildpark mit Steinböcken, Rotwild, Mufflons und süßen Murmeltieren. Und warum nicht von dort mit der Seilbahn bergab fahren und Bregenz unsicher machen. Danach kann man mit dem Bus bis fast wieder vor die Hoteltür kommen. Bregenz und Dornbirn stecken voller Museen und Kultur. Im Advent locken wunderbare Weihnachtsmärkte – Geheimtipp ist der in der Bregenzer Oberstadt – und Radtouren gehen immer, vielleicht aufgrund der starken Steigung der Pfänderstraße besser mit dem E-Bike.

Ruhe und Entspannung garantiert das Spa. Der Zutritt hier ist erst ab 16 Jahren. Im Wohlfühlgarten mit altem Baumbestand und bequemen Liegen direkt am Waldesrand hat man den besten Blick auf das Alpenpanorama. Neu sind im Sommer 2018 Massagen im Garten. Frisch ist das Angebot „Endlich schlafen“ für alle, die allzu oft ihre Nachtruhe vermissen – speziell zusammengestellt für Menschen mit wenig Zeit: Das Programm ist mit nur drei Übernachtungen leicht in den Alltag einbaubar, findet dreimal im Halbjahr statt. Dazwischen bleibt Zeit zum Einüben des Gelernten und Gelegenheit zum Nachjustieren.

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