Startseite Fallback für unzugeordnet und Altdaten bzw Archiv

Weinheim Gäste interessieren sich für Netzstrukturen

Blick über Tellerrand

Archivartikel

Sie fangen nicht bei Null an in Herne im Ruhrgebiet, was das soziale Füreinander in der Kommune betrifft. Die 150 000-Einwohner-Stadt verfügt immerhin über einen Selbsthilfebeirat. In ihm sind die Selbsthilfegruppen der Stadt organisiert. Trotzdem, sagt Bürgermeister Erich Leichner, sei es wichtig, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Leichner sitzt dem Selbsthilfebeirat der Stadt Herne vor und er führte jetzt eine Delegation seiner Stadt nach Weinheim. Der Kontakt kam über die gemeinsame Partnerstadt Eisleben zustande. Weitere Info-Besuche führen die Westfalen nach Mannheim und Heidelberg.

So kam es jetzt zu einem Treffen zwischen dem Beirat von Herne und der Organisation „Soziale Vielfalt“ in Weinheim. In der Sozialen Vielfalt sind die Selbsthilfegruppen der Zweiburgenstadt vernetzt. Im Rathaus berichtete Heinz Schröder, der Gründer, Vorsitzende und Motor der Sozialen Vielfalt, von den Aktivitäten seines Netzwerks. Zuvor hatten Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Claus Hofmann vom Amt für Jugend, Familien, Senioren und Soziales die Gäste im großen Sitzungssaal begrüßt und dabei die vielfältigen sozialen Aktionen in Weinheim erwähnt. Heinz Schröder berichtete über die Soziale Vielfalt und die Soziale Meile, die als Präsentation der Gruppen dient. Rund 60 Organisationen seien dabei, erklärte Schröder. Die Soziale Meile werde am 22. September zum zwölften Mal stattfinden. wn