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Kriminalroman Ermittlerin schöpft trotz Urlaubs Verdacht

Bonet hat ein gutes Gespür

Sie ist eine der wenigen Damen unter den bekannten Ermittlern: Isabelle Bonet, die bereits vier knifflige Fälle gelöst hat. Aber auch Madame le Commissaire braucht mal eine Pause, und die will sie mit ihrer Freundin Jacqueline in der wunderschönen Natur ihrer neuen Wahlheimat Provence verbringen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden Frauen stoßen beim Spaziergang auf eine Leiche. Es handelt sich dabei um eine Nonne aus dem nahegelegenen Kloster, die anscheinend die Klippen herabgestürzt ist. Schon bald erkennt Isabelle, dass die Nonne eines gewaltsamen Todes starb.

Und sie bleibt nicht die einzige Gottesdienerin, die unfreiwillig das Zeitliche segnet. Scheinbar treibt hier ein Serienmörder sein Unwesen. Und so wird aus der geplanten Erholung nichts. Stattdessen muss die Polizistin den wenigen Spuren folgen, die verbliebenen Nonnen schützen und den Killer unschädlich machen. In seinem neuen Krimi „Madame le Commissaire und die tote Nonne“ bringt Autor Pierre Martin viel provenzalisches Flair ein, das den Kontrast zum grausamen Mordgeschehen noch krasser werden lässt (Pierre Martin: „Madame le Commissaire“. Knaur Verlag München. 384 Seiten, 9,99 Euro). dpa