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Im Test Kias Kleinwagen-SUV gibt es in 20 Zweiton-Kombinationen / Dreizylinder-Benziner quirlig und leichtfüßig

Der Stonic treibt es bunt

Archivartikel

Frankfurt.Die Zahl der kleinen SUVs (Sport Utility Vehicle) wird immer größer. Kia hat sein Debüt in diesem schnell wachsenden Segment mit dem neuen Stonic gefeiert. Das kleinste Mitglied im Stall der Crossover-Familie von Kia wurde vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt entworfen. Hier entstand ein Fahrzeug mit kompakten Außenmaßen mit einer kraftvoll-markanten Optik und typischen SUV-Charakteristika. Hierzu zählen neben Seitenschutzleisten auch Radlaufverkleidungen oder Unterfahrschutz nebst der obligatorischen erhöhten Sitzposition.

Der koreanische Autohersteller setzt aber auch auf Individualisierung. So sind als Außenfarbe insgesamt 20 Zweiton-Kombinationen und neun einfarbige Lackierungen erhältlich. Für den Innenraum stehen drei Pakete mit verschiedenen Farbakzenten zur Wahl. Der Stonic treibt es also ganz schön bunt.

Und er ist höflich. Über den Kia-Audioguide heißt Geschäftsführer Steffen Cost die Insassen im Testwagen willkommen und klärt gleich noch über die Möglichkeiten und Stärken des Fahrzeugs auf – wenn man ihn gewähren lässt und im Infotainmentsystem mit Smartphone-Integration nicht lieber ein anderes Programm wählt. Dieses beinhaltet neben einem sieben Zoll großen Touchscreen ein Radio, sechs Lautsprecher, USB- und AUX-Anschluss sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Spracherkennung. Über Android Auto und Appel CarPlay lassen sich Mobiltelefone mit dem System verbinden. Der Fahrer und sein Beifahrer genießen im Stonic reichlich Platz auf bequemen Gestühl. Der Fond bietet überdurchschnittlich viel Kopffreiheit, während der Raum für die Knie doch relativ knapp bemessen ist.

Das Cockpit gibt sich aufgeräumt. Es ist auf der Höhe der Zeit und bestens verarbeitet. Zahlreiche Ablagen nehmen die verschiedensten Utensilien auf. Wer auf Reisen geht, dem steht ein Fach mit einem Volumen von respektablen 352 Litern zur Verfügung. Durch den höhenverstellbaren Boden gibt sich der Gepäckraum sehr variabel. Durch Umlegen der Rückbank erhöht sich das Ladevolumen auf 1155 Liter.

Fünf verschiedene Motoren

Der koreanische Crossover wird wahlweise von drei Benzinern (84, 99 und 120 PS) sowie einem Diesel (110 PS) angetrieben. Der gefahrene 1.0 T-GDI 120 mobilisiert 120 Pferdestärken. Diese ermöglichen den Sprint auf die 100-Kilometer-Marke in 10,3 Sekunden bis auf eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Das kleine SUV-Modell gibt sich betont quirlig und leichtfüßig, es lenkt exakt ein, bleibt auch bei höherem Tempo präzise in der Spur. Den durchschnittlichen Verbrauch auf 100 Kilometern gibt das Werk mit 5,0 Litern an. In der Praxis indessen waren es drei Liter mehr, was entschieden zu viel ist. Dafür ist aber der Basispreis in der Höhe von 15 790 Euro ein gutes Angebot. Der Kia Stonic 1.0 T-GDI 120 Spirit hingegen kostet 21 890 Euro.

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