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Im Test VWs Erfolgsmodell bietet als Allspace bis zu sieben Personen Platz / Große Flexibilität im Innenraum

Der Tiguan geht in die Verlängerung

Archivartikel

Wolfsburg.Volkswagen bietet sein Erfolgsmodell Tiguan auch in einer XL-Version an. Mit dem Beinamen Allspace ist der Maxi-Tiguan 21 Zentimer länger als der kleinere Bruder. Beim Radstand hat das neue SUV (Sport Utility Vehicle) um elf Zentimer auf insgesamt 2,79 Meter zugelegt. Das garantiert insgesamt ein luftiges Platzangebot und Raum für eine dritte Sitzreihe (optional für 750 Euro). Um allerdings den sechsten und siebten Sitzplatz zu erreichen, ist eine gewisse Sportlichkeit vonnöten. Auch geht es hier recht beengt zu. Die Wolfsburger sprechen denn auch von einem 5+2-Sitzer. Für Kinder reicht das Platzangebot aber allemal.

Verschiebbare Rückbank

Deutlich mehr Knie- und Kopffreiheiten stehen den Insassen auf dem restlichen Gestühl zur Verfügung. Leicht erhöht genießen der Fahrer und sein Beifahrer die Tour im Allspace, ebenso wie die drei Personen in der zweiten Reihe. Dank einer verstellbaren Rückbank haben die Mitreisenden die Gelegenheit, Platz zum Lümmeln zu schaffen. Der Kofferraum erreicht je nach Konfiguration ein Volumen zwischen 230 bis 1920 Liter. Beim Fünfsitzer steht eine Kapazität von 760 Litern zur Verfügung. Wird beim Siebensitzer die dritte Sitzbank umgeklappt und im Ladeboden integriert, so kommt das Kofferraumvolumen auf 700 Liter. Die Flexibilität im Allspace wird großgeschrieben, wozu auch die zahlreichen Ablagen sowie der verstellbare Ladeboden beitragen.

Optisch unterscheidet sich der Allspace nur geringfügig vom kleinen Bruder. Vorn gibt sich der Tiguan Allspace mit leicht verändertem Design der Motorhaube und des Kühlergrills samt Chromspangen zu erkennen. Die Motorhaube ist höher positioniert, eine Dachreling gehört zur Serienausstattung und natürlich ist der Allspace länger. Wie den klassischen Tiguan, so gibt es das gestreckte SUV auch in den drei Versionen Trendline, Comfortline und Highline, mit Front- und Allradantrieb.

Mit Gestensteuerung

Die beiden SUV-Vertreter machen auch bei der Ausstattung keine Unterschiede. So rollt die Langversion mit zahlreichen Annehmlichkeiten vom Band, wie beispielsweise Klimaanlage, Lederlenkrad, LED-Rückleuchten, Regensensor, proaktivem Insassenschutzsystem, Spurhalteassistent, Umfeldbeobachtungssystem, Fußgängererkennung oder einem Infotainmentsystem mit Gestensteuerung.

Wahlweise wird der Tiguan Allspace von drei Benzinern (150, 180 und 220 PS) sowie drei Selbstzündern (150, 190 und 240 PS) angetrieben. Der gefahrene Allspace 2,0 l TDI SCR 4MOTION leistet 240 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 500 Nm. In flotten 6,7 Sekunden erreicht der große Wolfsburger die 100-Kilometer-Marke. Der Vortrieb endet bei 228 km/h. Eher straff als sänftig lässt sich der Allspace dirigieren. Wobei der Fahrer per Schalter verschiedene Konfigurationen einstellen kann. Beispielsweise in den Eco- oder Sportbereich, was auf dem Bildschirm mit grünen Blättern oder einer Rennstrecke angedeutet wird.

Präzise schaltet das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt das Werk mit 6,5 Litern pro 100 Kilometern an. Knapp zwei Liter lagen wir bei den Testfahrten darüber. Der Tiguan Allspace 2,0 l TDI kostet 46 600 Euro. Der Einstiegspreis startet bei 29 975 Euro.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto

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