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Die Löcher in der Abwehr stopfen

Kreisliga A 3 Hohenlohe: Hollenbacher Trainer-Duo arbeitet an der defensiven Stabilität

Seit 2015 leiten Benjamin Sprügel und Steffen Jungwirth die Trainingseinheiten beim FSV Hollenbach II. In der letzten Saison wurden die „berühmten 40 Punkte“ erreicht, die ja meist zum Klassenerhalt reichen sollen.

Wie zufrieden sind Sie mit der vergangenen Spielzeit? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?

Sprügel: „Mit der Vorrunde waren wir persönlich ganz zufrieden. Dort konnten wir auch dank Unterstützung von Kevin Röckert den ein oder anderen Punkt mehr einfahren als wir gedacht hatten und mussten uns somit keine Gedanken um den Klassenerhalt machen. Negativ hingegen waren die hohen Niederlagen gegen Markelsheim/Elpersheim (2:5) und Weikersheim/Schäftersheim (1:5). Die Rückrunde hingegen lief eher durchwachsen. Da merkte man das Fehlen von Kevin Röckert, zudem fehlten immer wieder Spieler aus persönlichen Gründen. Des weiteren muss man auch einfach sagen, dass die Luft raus war. Die Ziele wurden halbwegs erreicht. Das Hauptziel Klassenerhalt wurde frühzeitig erreicht, eine Stabilisierung der Defensive hingegen nicht. Dieses Ziel wurde deutlich verfehlt mit über 70 Gegentoren!

Gibt es Veränderungen im Team?

Sprügel: Mit Marco Hornung (SGM Niedernhall/Weißbach) und Patrick Ehrmann (FC Billingsbach) haben wir zwei Abgänge. Mit Patrick Guttensohn (FC Phoenix Nagelsberg) haben wir einen Neuzugang hinzubekommen“.

Wie lautet die Zielsetzung für die neue Saison?

Jungwirth: Frühzeitiger Klassenerhalt und weniger Gegentore bekommen.

Wie bewerten Sie die Stärke der Kreisliga A 3 im Allgemeinen?

Sprügel: Ich denke die Kreisliga A3 ist dieses Jahr stärker. Durch die beiden Aufsteiger Edelfingen und Nagelsberg und mit dem Bezirksliga-Absteiger Taubertal/Röttingen ist das Niveau deutlich gestiegen. Ich hoffe, dass man dies auch bei den Relegationsspielen sehen wird. Leider schaffte es hier der A3-Teilnehmer in der Vergangenheit nicht, sich durchzusetzen.

Worauf freuen Sie sich in der kommenden Saison besonders?

Jungwirth: Auf den ein oder anderen „Gegner“, mit dem man auch außerhalb des Platzes Freundschaften pflegt. Das sind immer ganz besondere Spiele.

Welche Veränderung wünschen Sie sich für den Amateurfußball?

Sprügel: Dass Spielverlegungen auch kurzfristig ohne großes „Tamtam“ möglich sind, wenn beide Teams dafür sind. In der heutigen Zeit muss man hier im Amateurbereich etwas flexibel sein.