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Die vergangene Saison vergessen machen

Kreisliga A 3 Hohenlohe: Der TV Niederstetten will wieder sein wahres Gesicht zeigen / Personelle Änderungen

Klaus Kraft geht in sein zweites Trainerjahr beim TV Nieder-stetten. Davor war er als Trainer in Brettheim, Schrozberg und Blaufelden tätig.

Wie zufrieden sind Sie mit der vergangenen Spielzeit? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?

Kraft: Mit dem tabellarischen Ergebnis können wir absolut nicht zufrieden sein. Zu selten haben wir gezeigt, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Viele enge Spiele wurden am Ende meist knapp verloren. Hinzu kamen immer wieder Rückschläge durch längere Ausfälle wichtiger Führungsspieler. Positiv zu sehen ist dennoch die Entwicklung der jungen Spieler, die oftmals ins kalte Wasser geworfen wurden, ihre Sache aber prima gemacht haben. Darauf wollen wir aufbauen.

Gibt es Veränderungen im Team?

Kraft: Ja, es gibt einige Veränderungen. Mit Jochen Beck und Michael Meuder haben zwei erfahrene Spieler aufgehört. Daniel Kraft ist längere Zeit beruflich in Asien und wird uns daher ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Leon Vorholzer, der als A-Jugendlicher bei den Aktiven bereits gezeigt hat, was er kann, hat uns leider in Richtung Laudenbach verlassen. Auf der anderen Seite kommen aber mit Patrick Haag, Luca Dinkel, Benedikt Reindel, Jonathan Roth und Robin Neubert talentierte Spieler aus der A-Jugend hinzu. Bereits in der Winterpause ist Fabian Löber aus Hollenbach zurückgekehrt. Ebenfalls aus Hollenbach zurückgekommen ist seit dieser Saison auch Max Schmidt. Darüber hinaus konnten wir mit Boris Laukenmann aus Brettheim einen erfahrenen Topstürmer aus der Kreisliga A 2 verpflichten. Somit sind wir in der Offensive im Gegensatz zur vergangenen Runde sehr gut besetzt und vor allem auch viel variabler, was es für unsere Gegner mit Sicherheit schwerer machen wird uns auszurechnen“.

Wie ist die Zielsetzung für die neue Saison?

Kraft: Eine tabellarische Zielsetzung wurde nicht ausgegeben, wir wollen aber zeigen, dass zukünftig mit uns zu rechnen ist“.

Wie hat sich die Kreisliga A 3 allgemein entwickelt?

Kraft: Ich schätze die A 3 wie in der vergangenen Runde auch sehr ausgeglichen ein. Es gab in einigen Vereinen viele personelle Veränderungen, was der Liga mit Sicherheit zu Gute kommen wird.

Worauf kommt es in der bevorstehenden Saison besonders an?

Kraft: Dass wir zeigen können, dass die vergangene Saison nur ein Ausrutscher war.

Welche Veränderung wünschen Sie sich für den Amateurfußball?

Kraft: Ein paar gute Veränderungen, zum Beispiel der Relegationsmodus zur Bezirksliga, wurden ja bereits getroffen. Mit den zweiten Mannschaften/Reserven wird man sich zukünftig beschäftigen müssen. Ansonsten sollte man den Amateurfußball nicht noch weiter reglementieren und vor allem Dinge, die sich bewährt haben, einfach auch mal so lassen wie sie sind.