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Direkter Wiederaufstieg kein Thema

Archivartikel

Kreisliga B 4 Hohenlohe: Spielertrainer David Fringes sorgt für frischen Wind beim TSV Althausen/Neunkirchen

Es ist gerade mal ein gutes Jahr her, dass Spieler und Anhänger des TSV Althasusen/Neunkirchen nach dem 3:0-Relegationserfolg gegen den FC Billingsbach in Markelsheim ausgelassen den Wiederaufstieg in die Kreisliga A3 feierten. Das Gastspiel dort währte aber nur eine Saison: Gab es zur Winterpause noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt, wurde die Rückrunde zum Desaster: Es gab regelrechte Zerfallserscheinungen und in 14 Spielen konnte kein einziges Pünktchen konnte mehr ergattert werden.

Der junge Trainer David Fringes will nun dafür sorgen, dass der Zusammenhalt und der Spaß am Spiel im Wolfental zurückkehren. Erste Erfolge kann der 32-Jährige Pädagoge, der an der Realschule in Künzelsau Mathematik und Sport unterrichtet, schon vorweisen: „Die Spieler kommen wieder gerne ins Training, die Stimmung im Umfeld ist sehr, sehr positiv“, freut sich der neue Coach, der schon in der letzten Runde als Spieler sporadisch für den TSV Althausen/Neunkichen im Einsatz war. Viele gemeinsame Aktivitäten auch außerhalb des Sportplatzes sollen den Zusammenhalt festigen: Fringes nennt zum Beispiel Go-Kart-Fahren, gemeinsames Frühstück und eine Zumba-Einheit als Alternativtraining, alles – und darauf legt er besonderen Wert – unter Einbindung der Spielerfrauen.

David Fringes, der aus Herschfeld bei Bad Neustadt/Saale kommt und bei seinem Heimatverein noch ein Zweitspielrecht hat, sieht sich selbst als Übergangslösung. „Ich will dem Verein helfen, bin aber nur zu 80 Prozent da. So freue ich mich, dass ich mit meinem Co-Trainer Matthias Korb eine Vertretung und große Unterstützung habe. Außerdem ist es natürlich sehr gut für einen Spielertrainer, wenn er einen Partner an der Seitenlinie hat.“

„Unser langfristiges Ziel ist, attraktiven Fußball zu spielen und regelmäßig junge Spieler einzubauen, ein direkter Wiederaufstieg ist nicht angestrebt“, betont David Fringes, der in der Endabrechnung mit einem Platz im vorderen Mittelfeld sehr zufrieden wäre. Nachdem Robert Schuster als Vorlagengeber und treffsicherer Schütze sowie Toptorjäger Sven Feix den Verein verlassen haben, wären Aufstiegshoffnungen wohl auch etwas vermessen. Abdou Yoof aus Gambia ist neu im Kader, nachdem mit Sutay Dampha bereits seit der letzten Runde ein Geflüchteter beim TSV spielt. „Die beiden sind schnell, konditionell und technisch gut, das Verständnis für Taktik muss aber noch geschult werden“, meint Fringes. Eine Führungsrolle im Offensivspiel und auch Torgefährlichkeit – im Jahr Eins nach Schuster und Feix das große Fragezeichen – traut er den Brüdern Marco und Steffen Jaumann zu.